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    Apache    
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Neuster Beitrag: Di 3.Dez.2013 23:27 Apache
 
 
Mitglied Apache
Rang Team Nora
Team Nora
1456 Beiträge
seit 22.04.2003
(4017 Tage)
Beitrag 20611 Verfasst am: Di 3.Dez.2013 23:27
 
2013 ist fast geschafft
 
Weihnachten Na dann - feiert schön! Weihnachten
 
 
     
 
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    Dover    
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Neuster Beitrag: Sa 19.Apr.2014 16:13
 
 
Mitglied Dover
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FANatic
aus Berlin
294 Beiträge
seit 22.04.2005
(3286 Tage)
Beitrag 20672 Verfasst am: Sa 19.Apr.2014 16:13; 2x bearbeitet, zuletzt von Dover am: Sa 19.Apr.2014 16:16
 
Super Nora
 
Nora ist genervt von den Filmangeboten, die sie bekommt. Langweilige Komödien, wo nur Unsinn geschnackelt wird. Da erhält sie ein Angebot, in dem sie eine Herausforderung sieht. Sie muss in fünf Leveln ihre Jump&Run-Künste beweisen und in anderen fünf Leveln knifflige Sokoban-Level lösen. Der Film spielt in einer Traumwelt, die sie nur erleben kann, wenn sie schläft. Am Ende ihres Abenteuers soll sie einen magischen Kristall bekommen, mit dem man sich Träume wünschen kann.

Hier zwei Bilder des Spieles:

http://www.fotos-hochladen.net/view/screenshot1knu9q27ih4.jpg

http://www.fotos-hochladen.net/view/screenshot226z1iw3hrf.jpg

Wann das Spiel fertig sein wird weiß ich nicht. Es dauert bestimmt noch ein paar Wochen.
 
 
   
     
 
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    birdie    
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Neuster Beitrag: Fr 11.Apr.2014 17:40
 
 
Mitglied birdie
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Neuling
2 Beiträge
seit 04.04.2014
(18 Tage)
Beitrag 20670 Verfasst am: Fr 11.Apr.2014 17:40
 
 

Erdbeerschnute schrieb:
Und das für Nora sind doch keine aufrichtigen Gefühle. Ich finde das Quatsch.

Ich glaube, darin könnte das Problem liegen. Manche Jungs verwechseln ihre Schwärmerei vielleicht doch mit richtigen Gefühlen. Und wenn schon einer schreibt, dass keine Frau in seinem Leben im Vergleich zu Nora bestehen könnte, dannmit Nora standhalten könnte, dann ist ja irgendwie auch klar, dass die Frauen darauf eifersüchtig reagieren.

 
 
     
 
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    Dover    
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Neuster Beitrag: Fr 11.Apr.2014 03:02
 
 
Mitglied Dover
Rang FANatic
FANatic
aus Berlin
294 Beiträge
seit 22.04.2005
(3286 Tage)
Beitrag 20669 Verfasst am: Fr 11.Apr.2014 03:02
 
Giana Sisters letzter Teil
 
Staubige Luft, die von den dreckigen großen bunten Fenstern beleuchtet wird, wirbelt jedesmal auf wenn die beiden Schwestern in den Gängen der Burg laufen. Große Gemälde hängen an den Wänden, sie zeigen unter anderem Giana mit einer Erdkugel als Kopf oder Gandolfino auf einer glänzenden goldenen Münze abgebildet. Neben jeder Tür ist eine Steinstatue, so groß wie Giana und Maria. Die Steinstatuen zeigen Personen die die beiden Mädchen aus ihrem Leben kennen. Hinter einer Statue, die wie Lisa die Augen aufreißt wenn sie etwas tolles hört, ist ein Raum, der wie Lisas Zimmer aussieht, nur das alles gespiegelt ist. Ihre Buntstifte liegen auf dem Boden, ihre Romane liegen aufgeschlagen und bemalt daneben, der Pumuckl mit dem Anzug von Clever hängt mit einem Bein in der obersten Reihe ihres Kleiderregals zwischen den Hosen, nur Lisa fehlt. Von ihrer Wohnung ist auch nur ihr Kinderzimmer in der Burg. Oder ein Zimmer ist ein Jugendzimmer des Vaters, das Bett ist bedeckt mit Blättern aus einem Rollenspiel, auf dem Boden ist ein Strategiespiel im Stil von Battle Isle ausgebreitet und auf dem Schreibtisch steht ein C64er, auf dem man Giana Sisters spielen kann.
Zwischendurch kommt ein laufendes Auge oder eine türkisfarbene Maus um die Ecke gehuscht, dann müssen die Sisters über sie rüberspringen oder sie abschießen.
In den Räumen haben die Mädels alles abgesucht, doch sie haben den Kristall nicht gefunden. Ein laufendes Auge meinte, dass der Burgherr im Keller schlafe und es nicht gut finden wird wenn Giana und Maria in seinen Zimmern alles durchwühlen. Er soll ein neues magisches Spielzeug haben. Vielleicht der Kristall? Aber mit dem Kristall kann man ja nicht spielen, den braucht Giana nur um Gandolfino wieder in seine Welt zu bringen.
„Wir müssen in den Keller“ schlägt Giana vor. „Hier haben wir alles schon abgesucht.“
„Ist schon seltsam, das mit den Zimmern von unseren Freunden und Eltern“ sagt Maria, „nur unsere Zimmer haben gefehlt.“
„Die werden vielleicht in der oberen Etage der Burg sein“ vermutet Giana, „lass uns da mal hingehen wenn im Keller nichts war.“
Nach einer Zeit finden sie die Treppe, die in den Keller führt. Giana nimmt eine Fackel, die schon vorbereitet neben der Eingangstür in einer Mulde in der Wand liegt. Als sie sie mit ihrer Rechten Hand umklammert beginnt sie zu flackern, legt sie die Fackel in die linke Hand, so hört sie auf zu leuchten und erlischt.
Sie gehen durch den Eingang des Kellers und laufen in einem Gang, der mit rotleuchtenden Teppichen auf dem Boden und an den Wänden bedeckt ist. Auf ihnen sind Bilder von Schlössern und Burgen gewebt. Wenn man lange genug auf einen Teppich schaut, so wechselt er das Bild, dann wird die Innenarchitektur des Gebäudes gezeigt.
Giana und Maria schauen auf die Teppiche und glauben, dass es nur Bauwerke in ihrem Traum sind.Eine Burg ragt wie eine Schraube in den Himmel, eine andere Burg erstreckt sich über ein ganzes Tal, die Burg ist wie eine Stadt, nur das da der König, seine Familie und seine Ritter wohnen.
Giana will einen der Teppiche, die an der Wand hängen anfassen. Das Schloss, das darauf gewoben ist, schimmert in rotem Marmor, seine Kuppel ist in vier gleichgroße Riesenblätter aufgegangen und lässt den Anblick für einen reich geschmückten Thronsaal frei.
Als sie ihre Hand an den Teppich legt, wo die Kuppel des Schlosses ist, schließt diese sich wieder. Erschrocken, dass sich das Bild auf dem Teppich bewegt hat zieht sie ihre Hand wieder zurück.
Ein laufendes großes Auge kommt in der Zwischenzeit auf die Mädchen zu.
„Jetzt hast du die Kuppel zu gemacht. Nun muss man bis zum fünften Bild schauen und den Knopf neben dem Thron drücken“ meckert das Auge. „Was sucht ihr hier überhaupt? Ach, ihr seid Giana und Maria, oder?“
„Halt, bleibe stehen“ ruft Giana und hat einen Ball wurfbereit, „woher kennst du uns?“
Das Auge bleibt stehen und starrt sie mit ihrer großen Pupille an.
„Ihr seid die, die den Kristall holen wollen. Bedenke, dass du dann nicht mehr von uns träumst und die magischen Wörter erfüllen auch nicht mehr ihre Funktion.“
Giana kennt ja jetzt drei Zauberwörter, das mit dem man alles weiß, das mit dem man ganz schnell wird und das Wort mit dem man wieder langsamer wird. Letzteres hat sie gleich gesprochen gehabt, als sie über die Brücke geflitzt ist und vor der Burg landete. Ihre Bewegungen waren schneller, sowohl im Kopf als auch im Körper. Fast schon hektisch stammelte sie das Wort „Lokokimono“, ihr fiel ein, dass man es langsam und gedehnt aussprechen muss, es dauerte ein paar Sekunden bis sie wieder ihre normale Geschwindigkeit hatte.
Und das laufende Auge vor ihr, dessen Iris rot leuchtet, sagte ihr, dass sie auf die Zauberwörter verzichten muss wenn sie den Kristall findet. Das weiß sie ja schon, erst wollte sie die auf-alles-Antwort auch nicht aufgeben. Aber in der realen Welt wo sie lebt droht ein Chaos auszubrechen.
Wegen Gandolfino. Sie darf jetzt auch nicht noch ein Monster küssen. Denn es weiß die auf-alles-Antwort vielleicht auch und stellt damit dumme Sachen an.
„Ich weiß, wir werden auf die magischen Wörter verzichten“ versichert Giana dem Auge. „Wer ist der Burgherr?“
„Wenn ihr den Kristall finden wollt, dann ist es meine Aufgabe euch zu vernichten!“ ruft das Auge und kriecht auf sie zu. Sofort beschießen Giana und Maria es mit ihren harten Bällen. Das Monster ist gleich darauf tot.
Sie gehen an dem toten Auge vorbei und kommen an ein Wasserbecken, welches den Gang trennt. Hier sehen sie nichts, sie hören nur wie etwas aus dem Wasser taucht. Da hier keine Teppiche mehr sind, die den Gang beleuchten, nimmt Giana die magische Fackel in die rechte Hand, sofort flackert sie auf und die Sisters können ihre Umgebung sehen. Im Wasserbecken bewegen sich rasierscharfe Messerklingen auf und ab und in der Mitte des Beckens schwebt ein Steinblock in der Luft.
Maria hält sich entsetzt die Hände vor dem Mund, Giana reibt sich den Schweiß von der Stirn. Beide tragen ja noch ihren Schlafanzug, mit dem sie schlafen gegangen sind. Die sind mittlerweile ganz dreckig und an manchen Stellen zerrissen. Doch das interessiert die beiden gerade weniger, sie haben Angst beim Sprung auf den schwebenden Block abzurutschen und in die scharfen Messerklingen zu fallen, die von einer Maschine im Wasser angetrieben werden.
Giana will als erste springen, sie geht zwei Schritte zurück, dabei streift sie mit ihrem Arm Maria, welche gleich zur Seite geht. Die Blondine holt Luft, atmet gleich darauf aus und stürmt nach vorne. Als sie abspringt, schreit sie auf. Und landet genau auf den Steinblock. Sie muss an das Becken denken mit den Piranhas. Da ist sie ja abgerutscht, hier ist sie dagegen sauber gelandet.
Gleich darauf springt sie ab um in den Gang zu kommen, der von dem Wasserbecken abgetrennt wurde.
Es ist etwas umständlich mit der Fackel in der Hand, sie muss sie aber halten, damit sie was sieht. Sie springt vom Steinblock ab und stellt auf einmal fest, dass sie nicht weit genug gesprungen ist. Schnell wirft sie die Fackel in den Gang und streckt sich nach vorne. Die Fackel leuchtet nicht mehr, es ist stockdunkel. Gerade so kann sie aber die Kante des Ganges greifen.
„GIANA! Bist du tot?“ ruft Maria, kurz nachdem das Licht ausgegangen ist.
„Nein, ich...ich...“ stammelt Giana und klettert in den Gang rein. Im Dunkeln sucht sie nach der Fackel. Als sie sie gefunden hat, nimmt sie die Fackel in die rechte Hand, sogleich leuchtet sie auf. Nach der ganzen Anstrengung und Anspannung lacht Giana schließlich auf. Sie stellt sich an den Rand des Ganges und leuchtet zu Maria rüber.
„Jetzt bist du dran!“ ruft Giana Maria zu.
„Geh zur Seite!“ sagt Maria und geht etliche Meter zurück. „Und bloß nicht die Fackel jetzt ausmachen!“
Maria rennt los. Am Ende des Ganges springt sie ab, landet ganz kurz auf dem Steinblock und springt von ihm wieder ab. Genau in den Gang, in dem Giana steht.
„Das hast du super gemacht. Wie in einem Film!“ lobt Giana ihre Schwester, welche ganz verlegen auf den Boden schaut.
„Ich habe aber auch ganz große Angst gehabt“ gibt die Grünhaarige zu.
„Ich auch“ sagt Giana mit einem Nicken und nimmt ihre Schwester an der Hand.
Hier in dem Gang leuchten von den Wänden wieder die Teppiche an den Wänden in roten Farben, die Burgen und Schlösser darauf sind immer fantastischer geworden. Eine Burg steht auf einem Berg, der wie ein Pilz geformt ist. Auf einem anderen Teppich ist ein Schloss, welches auf einer Brücke steht, die sich über eine tiefe Schlucht zieht. Die Brücke ist breit und aus Stein, von ihr führen kleine Treppen zur Straße, die sich in der Schlucht befindet.
Es dauert nicht lange, da endet der Gang wieder in einem Wasserbecken, in der Mitte des Beckens ist diesmal kein schwebender Steinblock sondern eine kleine Plattform, die bis zum Wasserboden reicht. Über der Plattform sind zwei schwebende Steinblöcke auf dem wieder ein rotes gewölbtes Monster mit breitem Mund kriecht. Die Mädchen wären schon auf die Plattform gesprungen und hätten das rote Monster was gefragt, würde aus dem Wasser, was dazwischen ist, nicht immer ein großer grüner Fisch springen. Immer, wenn er aus dem Wasser springt spricht entweder er etwas oder das rote Monster. Ist er im Wasser so ist auch das rote Monster still.
„...und dann habe ich ihm gesagt...“ spricht der Fisch während seines Sprunges laut und verschwindet dann wieder im Wasser. Einen Augenblick später springt der Fisch wieder aus dem Wasser und erzählt weiter.
„...dass er das Leben hier nicht so....“
Platsch, der Fisch ist wieder im Wasser, gleich darauf springt er wieder Richtung Decke und spricht weiter.
„...ernst nehmen soll, wir sind ja nur ein Traum!“
„Wo ist der Kristall?“ fragt Giana kurz danach, nur das rote Monster kann sie gerade hören. Doch es sagt nichts. Als der Fisch wieder aus dem Wasser springt, sagt das rote Monster:
„Ey, Kumpel, das Mädchen fragt wo der Kristall ist.“
Der Fisch hört es und als er sich wieder umdreht und ins Wasser fallen will, lacht er auf. Er planscht ins Wasser und als er wieder rausspringt ruft er:
„Der Kristall ist magisch, wenn man in seiner Gegenwart schläft...“
Weiter kommt der Fisch nicht, er taucht wieder im Wasser. Doch die Mädels warten geduldig bis er wieder aus dem Wasser hüpft und weiterspricht.
„...dann träumt man von der Welt, an die man vor dem Schlafen noch gedacht hat.“
„Wo ist der Kristall? Er soll hier in der Burg sein“ fragt Giana. Als sie das magische Wort Milanonimalolinamo geflüstert hat, wurde ihr nur gesagt, im Keller der Burg. Wo genau, das konnte sie nicht erfahren.
„Unser Burgherr hat ihn, der mächtige Drache Topalek, er hütet ihn wie einen Schatz“ sagt der Fisch und als er wieder taucht spricht das rote Monster weiter:
„Ihr werdet den Kristall nicht bekommen, es sei denn ihr besiegt Topalek.“
„Wo geht es zu Topalek?“ fragt Maria genau da, wo der Fisch seinen höchsten Punkt erreicht. Sogleich dreht er seine Schnauze nach unten und sagt, dass sie nur weiter gehen brauchen.
„Dann höre auf zu springen“ meckert Giana und Maria erinnert sie, dass der Fisch das eben nicht gehört haben kann, weil er wieder unter Wasser getaucht ist.
Als der Fisch an ihnen in die Höhe vorbeirauscht wiederholt Giana ihre Forderung, doch der Fisch lacht nur auf.
„Erkläre du!“ sagt der Fisch zum roten Monster welches ständig seinen Gesichtsausdruck ändert.
„Na gut, dann erkläre ich es den beiden widerlichen Eindringlingen. Wir mögen es sehr, wenn wir Besuch bekommen und unsere Gastfreundschaft zeigen können. Und wenn ihr meinem Freund, dem Fisch, zu nahe kommt, dann sterbt ihr. Wir würden euch niemals was tun.“
Das hat eben das rote Monster gesagt. Nach jedem Satz hat es seinen Gesichtsausdruck verändert. Von böse zu lieb und wieder zu böse. Das kennen die Giana Sisters ja schon aus anderen Levels, dieses seltsame Verhalten der roten Monster.
Die Mädels warten, bis der Fisch wieder im Wasser taucht und springen dann beide zusammen auf die andere Plattform. Das rote Montser meckert erst und dann lobt es sie für den Sprung.
Sie gehen weiter und kommen in eine große Halle, an dessen Wänden Diamanten hängen. Ein großer Drache mit grünen Schuppen und roter Zunge schaut sie an. Hinter ihm steht ein hell leuchtender Kristall auf einem goldenen Stativ.
„WAS wollt ihr, Eindringlinge?“ ruft der Drache.
„Wir wollen den Kristall“ antwortet Giana und sieht, wie der Drache bedrohlich auf die beiden zukommt.
Schnell spricht Giana leise für sich das Wort „Rattattfatzdatt“, mit dem man schnell wird. Gleich darauf rennt sie schnell wie der Blitz um den Drachen herum zum Kristall. Sie will ihn schon berühren, da schlägt der Drache mit einem seiner Flügel nach ihr. Sie schreit auf und fällt zur Seite. Das nutzt Maria aus und sie beschießt den Drachen mit den harten Bällen. Dieser brüllt auf und speit Feuer in ihre Richtung. Da der Drache gerade nicht zu Giana schaut, beschießt diese ihn mit den Bällen. Der Drache ist nun hin und her gerissen, mal schaut er zu Giana, dann beschießt ihn Maria. Und wenn er zu Maria schaut, dann bewirft Giana ihn.
Maria steht dem Drachen gegenüber, auf der anderen Seite von ihr steht der Kristall. Seitlich des Drachen steht Giana, sie fragt sich ob es ausreicht den Kristall zu berühren. Aber erst müssen sie den Drachen besiegen. Welcher nach dem zehnten Schuss der Mädchen aufschreit und sich mit seinen Flügeln in die Luft schwingt. Als er an die Decke fliegt, rennt Giana zum Kristall und berührt ihn. Gleich darauf wacht sie auf aus der Traumwelt und sieht sich in ihrem Kinderzimmer zuhause.
Hastig steht sie auf, sie schaut zum Wecker und sieht, dass es sechs Uhr morgens ist. Erst in einer Stunde müsste sie aufstehen. Eilig verlässt sie ihr Zimmer, sie merkt, dass ihre Eltern noch schlafen. Leise geht sie an den Computer ihrer Eltern und sucht bei google nach Gandolfino. Sie erfährt, dass er gesucht wird, angeblich hat er sich einer Gruppe von Gangstern angeschlossen. Diese Bande knackt Geheimzahlen von Kontonummern. Mit dem magischen Wort kann er sicherlich jedes Konto knacken.
Sie liest, dass ein Chaos ausgebrochen ist und das man die Telefone abgeschaltet hat. Man wollte Gandolfino schon festnehmen, doch er war verschwunden. Er hat viele Fans auf der Welt durch die Aktion mit den Telefonen verloren, die paar, die er noch hat, bitten um seine Amnestie.
Mit leisen Schritten geht sie zu dem Zimmer von Maria und stellt fest, dass sie noch schläft. Hat sie jetzt auch den Kristall berührt?
Kurz darauf wacht Maria schweißgebadet auf, sie hat zwei Tage nur geschlafen und von der magischen Welt geträumt. Sie reibt sich die Augen und Giana fragt sie sofort, wie sie den Kristall berührt hat.
„Als du den Kristall berührt hast“ erzählt Maria, „da habe ich schnell das Zauberwort Milanonimalolinamo gefragt, ob es einen Trick gibt den Drachen zu überlisten. Und ich bekam dann eine Idee. Als wir den Doppelblitz aufgesammelt haben, da haben wir ja rausgefunden, dass die Bälle reflektieren. Ich habe ganz viele Bälle so abgeworfen, dass sie von der einen Wand zur anderen prallen. Das hat den Drachen irritiert, er war ständig damit beschäftigt den Bällen auszuweichen. In der Zeit bin ich zum Kristall gerannt und habe ihn berührt.“
Giana lacht ihre Schwester an.
„Wir haben es geschafft, Maria! Gandolfino ist wieder in seiner Welt, wir müssen nie wieder gegen Füchse oder laufende Augen kämpfen und...und...“
„Was und ?“
„Wie heißt das höchste Haus der Welt? Milanonimalolinamo!“
Giana wartet, doch in ihrem Kopf erscheint keine Antwort. Gleich darauf schaut sie ihre Schwester traurig an.
„Das Zauberwort geht nicht mehr“ jammert sie und haut mit ihrer Hand auf ihr Bein.
„Das ist doch nicht so schlimm“, will Maria sie aufmuntern, „man muss doch nicht alles wissen. Wir sind noch Kinder, wir können noch viel lernen.“
„Milanonimallinamo....Milanonimalolinamo.....verdammt, es geht nicht mehr“ sagt Giana und geht ganz betrübt wieder in ihr Zimmer.
Wenn Gandolfino nicht gewesen wäre, dann hätte sie am liebsten ihr Leben lang von der Traumwelt geträumt und die magischen Wörter benutzt. Ihr kommt aber in den Sinn, was ihre Schwester ihr mal gesagt hat. Das es ungerecht ist, wenn sie mithilfe eines Zauberwortes das weiß, was andere verstehen und lernen müssen.

ENDE
 
 
   
     
 
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Neuster Beitrag: Mo 7.Apr.2014 00:12
 
 
Mitglied Dover
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FANatic
aus Berlin
294 Beiträge
seit 22.04.2005
(3286 Tage)
Beitrag 20668 Verfasst am: Mo 7.Apr.2014 00:12
 
Giana Sisters 7.Teil
 
Noch etwas benommen vom Glückstaumel rappelt sich Giana wieder auf, sie sieht vor sich zwei große weinrote Kegel mit Diamanten auf ihrer Spitze. Sie nimmt sich einen davon und hört plötzlich von überall ein klingendes Geräusch. Wer war das? Das Geräusch hörte sich an, als ob Diamanten zusammenfallen würden, ein heller hoher Klang. Hat sie jetzt ein Extraleben bekommen?
Auf der anderen Seite des Abgrunds steht Maria, sie glaubt nicht daran, dass sie den Sprung zur anderen Steininsel auf den Rand der brennenden Tonne schaffen wird. Das dachte sie aber auch in dem Keller, wo sie vom Dach des Levels in die Lücke springen musste, in der der Keller weiter verlief.
Sie geht ein paar Schritte zurück und hüpft hoch. Vielleicht ist ja hier wieder ein Warp, denkt sie. Ein paar mal springt sie von verschiedenen Stellen in die Luft, doch es zeigt keinen Erfolg. Sie muss den waghalsigen Sprung machen.
„Milanonimalolinamo“, murmelt sie, „werde ich den Sprung überleben?“
Keine Antwort.
„Milanonimalolinamo...Milanonimalolinamo...Milanonimalolinamo...werde ich es schaffen?“
Das Mädchen wartet und wartet, doch sie hört nur leise das Summen einer Biene, die viele Meter über ihr vorbeifliegt.
Sie muss den Sprung wagen. Mit bleiernen Beinen geht sie auf den Abgrund zu. Von Sekunde zu Sekunde wird sie immer schneller. Sie stürmt auf den Rand der fliegenden Steininsel zu. Mit einem lauten Schrei springt sie am Rand ab. Ohne es zu wollen schaut sie runter. Unter sich sieht sie eine Landschaft mit kleinen roten Punkte, die sich bewegen. Sind es Füchse? Die schier unermessliche Höhe, in der sich Maria befindet, lässt sie schwindlig werden. Im Magen hat sie ein drückendes Gefühl, ihre Beine fühlen sich flau an. Und mit ihren Armen rudert sie in der Luft. Die Hälfte des Sprunges hat sie schon hinter sich gebracht, die Steininsel, wo Giana auf sie wartet, kommt Maria immer näher. Sie muss auf dem vorderen Rand der Tonne landen und gleich danach über sie rüberspringen. Die lodernden Flammen kommen ihr immer näher. Mit ihrem Körper drückt sie sich nach hinten. Dadurch verlangsamt sie ihren Sprung. Mit ihrem rechten Fuß will sie schon den vorderen Rand der Tonne berühren, doch nur ihre Fußspitze berührt das gelbe Metall der Tonne. Mit ihrem Kopf stößt sie sich an der Tonne und wird bewusstlos. Sie kann nur noch fühlen wie sie fällt und fällt...
„MARIA!“ ruft Giana, welche auf dem hinteren Rand der brennenden Tonne steht. Ihre Sister ist verschwunden, sie ist runtergefallen. Mit einem Satz springt Giana auf den vorderen Rand der Tonne und sie kann noch sehen, wie Maria in die Tiefe fällt und immer kleiner wird. Giana fällt ein Stein vom Herzen, als sie sich daran erinnert, dass man in der Traumwelt mehrere Leben hat. Sie hüpft über die Tonne zurück auf den Steinboden und betet zu Gott, dass Maria bald kommen wird. Erwartungsvoll steigt sie wieder auf den hinteren Rand der Tonne und schaut in die Richtung, in der der Level anfängt.
Es dauert nicht lange, da erscheint Maria am Rand der anderen Steininsel.
„Schaue nicht nach unten wenn du springst!“ ruft Giana Maria zu, welche los rennt und abspringt. Giana lässt sich auf den Steinboden nach hinten fallen und macht Maria schon mal Platz. Doch sie will sehen ob ihre Schwester es schafft. Deswegen hüpft sie mehrmals hoch über die Tonne, dass sie sie sehen kann. Sie sieht, dass Maria sehr weit springt. Wahrscheinlich wird sie nicht auf den vorderen Rand der Tonne landen. Hoffentlich hinter der Tonne und nicht genau in die Flammen! In den letzten Sekunden hört Giana auf zu springen und drückt die Daumen, Maria fliegt direkt auf die brennende Tonne zu. Und genau auf den hinteren Rand. Maria ruscht daran ab und fällt auf den Boden, der mit runden Steinen gepflastert ist. Sie landet neben Giana mit einem lauten Stöhnen.
„Super, du hast es geschafft!“ ruft Giana und küsst ihre Schwester glücklich auf den Kopf.
„Ich brauche eine Pause!“ verlangt Maria und setzt sich im Schneidersitz auf den Boden.
„Es sind noch so viele Level. Wir schaffen das bestimmt nicht“ jammert sie, doch sie fügt hinzu „zum Glück hat man hier mehrere Leben. Vielleicht finden wir noch den einen oder anderen Warp.“
„Wir müssen es schaffen. Du hast ja gar nicht unsere Eltern erlebt nachdem sie telefoniert haben. Die waren total dumm. Bestimmt haben die Menschen überall jetzt die Telefone abgeschaltet. Dann wird sich Gandolfino bestimmt was neues überlegen.“
„Was ist mit dem Fuchs und der Biene, die wir geküsst haben?“ fragt Maria, die hofft, dass diese beiden Tiere nicht auf die selbe Idee kommen wie Gandolfino.
Giana winkt ab und schüttelt den Kopf.
„Die Biene, die du auf den Hinterkopf geküsst hast, habe ich ja nicht gesehen. Der Fuchs, den ich geküsst habe, der unbedingt krank sein wollte, ist glaube ich harmlos gewesen.“
Die beiden Mädels unterhalten sich noch ein wenig, danach stehen sie auf und gehen weiter. Nach einer Zeit stellen sie fest, dass die Steininsel endet und zur nächsten Insel wieder ein Abgrund dazwischen liegt. In dem Abgrund stehen lange rechteckige Steinquader mit der kurzseitigen Kante nach oben in der Luft, zwischen ihnen ist ein Abstand von fast drei Metern. Eigentlich machbar, denkt die Blondine, doch als sie hochschaut sieht sie einen langen Steinblock, der zur nächsten Steininsel führt. Das wird einfacher sein.
Mit einem Satz springt sie auf den Steinblock, Maria folgt ihr. Beide sehen, dass ein Monster auf sie zugekrochen kommt, was sie schon mal gesehen haben. Es ist die rote Halbkugel mit dem breiten Mund. Während es auf sie zukriecht spricht es sie freundlich an.
„Eidersaus, was seid ihr nur für liebe Wesen, stattet mir, einem Taugenichts, einen Besuch ab.“
Sofort wechselt es seine Miene zu einem bösen Gesichtsausdruck.
„Habt ihr euch überhaupt angemeldet? Ich seid doch noch kleine unbedeutende Kinder, so eine Kundschaft brauche ich nicht.“
Giana will schon einen Ball auf das Monster werfen.
„Du willst mit mir Ball spielen“ sagt das Monster plötzlich wieder freundlich, „das ist toll, ich war mal ein Ball. Jemand hat mich geteilt, mir aber meine zweite Persönlichkeit gelassen. Meine zweite Hälfte kriecht irgendwo völlig seelenlos durch die Gegend, ihr Süßen.“
Giana legt den Ball zur Seite und geht mit Maria an der Hand an dem Monster vorbei. Als sie schon einen Meter hinter dem Monster sind fängt es an zu schimpfen.
„Ihr habt keinen Eintritt gezahlt! Ihr kommt her, besudelt mit euren dreckigen Füßen mein Areal und werft mir noch vor ich wäre persönlich gespalten. Eine Frechheit so etwas. Na wartet, euch kriege ich!“
Doch für das Monster ist es zu spät, die Giana Sisters sind schon vom Steinblock auf die andere Insel gesprungen. Einige Meter vor ihnen stehen Steinplatten länglich neben einander. Um so weiter die Platten weg sind um so höher sind sie. Es sieht so aus, als ob vor den Mädels ein Hügel stehen würde.
Sie gehen auf die Steinplatten zu, da fliegen drei Bienen zu ihnen. Die linke Biene trägt einen Schal und zittert, die mittlere hat eine Brille vor den Augen und die rechte Biene zeigt einen verkrampften Gesichtsausdruck, was daran liegen mag, dass ihr ein Vorderflügel fehlt.
Die Biene mit der Brille lacht auf als sie die Mädels sieht und fliegt dicht an ihre Köpfe heran.
„Habt ihr schon von der neusten Meldung gehört? Der Kristall wurde versteckt! Ihr werdet ihn nie finden!“
Die Augen der Biene leuchten hinter den Brillengläsern.
„Wer hat ihn versteckt?“ will Giana wissen, die sofort einen Hoffnungsschimmer sieht. Vielleicht ist der Kristall im 20. oder 15. Level versteckt und sie müssen nicht bis in den 32. Level kommen.
„Der Kristall....puhhhh, ist das kalt...der Krrristall wurrrrrde geklaut“ will die Biene mit dem Schal fröstelnd die Brillenträgerin korrigieren. Welche sich sofort umdreht und den Kopf schüttelt.
„Der Kristall wurde geklaut, damit er noch besser versteckt wird. Bisher lag der Kristall unübersehbar im 32.Level in einer Halle.“
„In welchem Level ist der Kristall versteckt?“ fragt Giana, die sich schon denken kann, dass sie keine hilfreiche Antwort erhalten wird.
Wie erwartet lacht die Biene sie aus und hebt ihren Zeigefinger hoch.
„Na das werde ich euch doch nicht verraten. Warps sind schon schwer zu finden, aber den Kristall findet ihr nie. Der ist bestimmt im 398. oder 489.Level versteckt.“
„Ich denke es gibt nur 32 Level“ mischt sich Maria ein.
„Haha, habt ihr das gehört, Freunde?“ ruft die Biene und hebt ihre Brille mit der Hand kurz über die Augen, „denkt ihr wirklich, dass eine ganze Welt in 32 Level reinpasst? Ihr müsst das zehn- oder hundertfache nehmen, genau weiß das keiner.“
„Gibt es auch....brrrrr.....gibt es auch einen Level in der Wüste?“ fragt die Biene, die dauernd friert.
„Nein“, sagt ihr Redeführer, „einen Wüstenlevel gibt es in dem Remake „Gianas return“. Warum frierst du denn, es ist doch gar nicht kalt.“
„Ich....brrrrr....ich bin ein Kind der Sonne, ich brauche schon so meine 5000 Grad Celsius mindestens.“
Während die Bienen sich unterhalten sackt Giana in die Knie. Es gibt also noch viel mehr Level als 32. Und der Kristall wurde versteckt. Vielleicht hat das Gandolfino so eingerichtet, vielleicht hat er noch einen mächtigen Verbündeten in der Traumwelt. Die Spinne Mirazmax kann es aber nicht sein, denn die haben sie ja schon besiegt. Ihre Gedankenwelt wird unterbrochen von der Fliege, der ein Flügel fehlt. Sie landet auf dem Boden und wischt sich den Schweiß von der Stirn.
„Fliegen kann ja so anstrengend sein. Du hast es gut, Giana, bei dir ist noch alles heil.“
Giana stöhnt kurz und richtet sich wieder auf.
„Dafür kommen wir jetzt nicht weiter. Wir werden den Kristall nie finden“ sagt sie in bemitleidenswertem Ton.
„Ach, glaube den beiden doch nicht alles. Die Traumwelt hat nur ein paar kurze Level und der Kristall ist für jedermann zu haben“ sagt die Biene und lacht. Die anderen beiden Bienen bekommen das Gespräch nicht mit, sie sind vertieft in der Diskussion, ob die Traumwelt eine Wüstenwelt sein sollte.
„Dein Freund hat aber was anderes erzählt“ protestiert Giana, die gerne der Biene, mit der sie gerade spricht, glauben würde.
„Mein Freund will unbedingt in einer riesigen Welt leben, mit mächtigen Rätseln, nur lösbar für fanatische Nerds. Unsere Welt wurde 1987 für einen 8-Bit-Computer konzipiert, deine Traumwelt ist nur ein Medley in kurzer Fassung davon.“
Giana spricht sofort den Brillenträger an. Welcher antwortet:
„Ja klar, ist nur ein Medley. Unsere Welt hat nur drei Level, mit vier Monster, und die ganzen Diamanten, die du bisher gesehen hast, sind Ebenstücke des magischen Kristalls gewesen.“
„Ach, komm, da gibt es größere Welten. „Super Mario World“ auf dem SNES ist größer“sagt die Biene mit dem fehlenden Flügel.
„Drei Level können es nicht sein“ widerspricht Giana, „wir sind im 10. oder 11. Level.“
„Na gut, dann sage ich dir die Wahrheit“ antwortet die Biene mit der Brille, „es gibt nur einen Level. Immer wenn ihr ihn geschafft habt baut sich ein neuer Level auf, der zufällig erstellt wird. In jedem Level ist der Kristall versteckt.“
„Echt?“ staunt Maria und schaut Giana mit großen Augen an. Doch diese weiß langsam nicht mehr, was sie von den Bienen halten soll.
„Ich will die Wahrheit hören! WO ist der Kristall?“ schreit Giana die Bienen an.
„Der Kristall....ist im....brrrr.....ist im Erdinnern....wo es schön warm ist....heißes Eisen, heißes Nickel...sind noch 1000 Level bis dahin.“
„Sagt mir die Wahrheit!“ ruft Giana erneut, jetzt verliert sie die Fassung. Sie nimmt einen Ball und zielt ihn auf den Brillenträger.
Jetzt bekommen die Bienen Angst, alle drei erzählen etwas anderes. Der Brillenträger meint, dass der Kristall im 106,8.Level ist, die frierende Biene sagt im 0.Level, den man nur erreicht, wenn man in der Traumwelt träumt und die Biene, die sich so abmühen muss weil ihr ein Flügel fehlt, sagt im -41.Level.
Das reicht Giana, sie schleudert einen harten weißen Ball dicht neben den Bienen um ihnen Angst einzujagen. Die haben sie jetzt auch und im Nu sind sie auch verschwunden.
Das blonde Mädchen lehnt sich gegen eine aufragende Steinplatte und schließt die Augen. Sie murmelt das magische Wort und will wissen, in welchem Level der Kristall versteckt ist.
„Im nächsten Level“ hört sie eine tiefe Stimme in ihrem Kopf sagen, sofort schlägt sie wieder ihre Augen auf.
„Im nächsten Level ist der Kristall!“ ruft sie zu ihrer Schwester, welche auch das magische Wort etwas gefragt hat. Und zwar ob sie das Abenteuer lebend bestehen werden, doch sie hat keine Antwort erhalten.
„Hast du das magische Wort gefragt?“ will Maria wissen.
Giana nickt und springt auf die Steinplatte vor ihr rauf. Um dann auf die nächste Steinplatte zu springen, die zwei Meter weiter weg steht. Maria folgt ihr, sie fragt ihre Schwester noch, warum Milanonimalolinamo nicht auf alle Fragen eine Antwort hat.
„Weil manche Antwort vielleicht in den Sternen liegt, was hast du denn gefragt?“
Maria hüpft auf die Steinplatte, auf der Giana steht. Sie hält sich an ihr fest und sagt:
„Ich habe gefragt gehabt ob wir das Abenteuer lebend bestehen werden.“
Giana murmelt kurz das magische Wort, doch auch sie bekommt keine Antwort auf diese Frage.
Sie überlegt kurz und glaubt zu wissen warum ihr das magische Wort nichts dazu sagen kann.
„Weil das keiner sagen kann, ob wir es schaffen werden. Es hängt von uns ab.“
Die Mädels hüpfen auf die Steinplatte, die am höchsten in die Luft ragt und sehen vor sich eine wacklige Brücke auf der eine türkisfarbene Maus hin und her rennt. Die Brücke führt zu einer Steininsel auf der eine Burg steht.
„Bleib stehen, Maus!“ ruft Giana dem Tier zu, doch es rennt wie eine Wilde weiter. Die Maus fängt an laut und ganz schnell zu den Mädchen zu reden ohne sie dabei anzuschauen, dabei rennt sie auf der Brücke.
„Ich habe das Wort gefunden, nach welchem mein Freund gesucht hatte.“
„Das magische Wort, mit dem man alles weiß?“ fragt Giana, doch sie erinnert sich gleich darauf an die Maus in dem einen Dungeon, dass nach dem Wort gesucht hatte, was einen schnell macht.
„Milanonimalolinamo?“ fragt die Maus, „nein, mit dem Wort weiß man einfach alles, mehr aber nicht. Da passiert sonst nichts, mit meinem Wort wird man ganz schnell.“
„Wie heißt es?“ fragt Giana.
„Rattattfatzdatt! Ohhh, jetzt werde ich wieder schneller. Das ist das Wort, sprich es aber nicht aus. Du bist dann wahnsinnig schnell, um wieder langsamer zu werden musst du ein anderes Wort sagen. „Lolokimono!“. Ich versuche es die ganze Zeit zu sagen, aber es klappt nicht.“
„Warum nicht?“ will Giana wissen, die gleich mal das Wort aussprechen will, mit dem man ganz schnell wird.
„Weil man das Wort „Lokokimono“ langsam sagen muss damit es wirkt. Wenn man aber „Rattatttfatzdatt“ gesagt hat spricht man ganz schnell, man kann nichts mehr langsam sagen.“
„Rattatt...“ sagt Giana schon, doch sie wird sogleich von der Maus unterbrochen.
„Überlege es dir gut. Wenn du „Rattattfatzdatt“ gesagt hastgibt es kein Zurück mehr. Du bist dann flitzschnell, alles saust an dir vorbei. Und das andere Zauberwort „Lokokimono“ hilft dir dann nicht mehr, weil du es nicht langsam sagen kannst. Lokokimoni, Lokokimono, Mist wieder zu schnell ausgesprochen.“
„Bleibe doch bitte mal stehen!“ bittet Giana die Maus. Denn solange sie wie eine Verrückte auf der Brücke hin und her rennt kann sie mit ihrer Schwester dort nicht rauf.
„Ich kann nicht stehen bleiben. Bin gehetzt und gejagt, das Blut kocht in meinen Adern, Lokokimoni, Lokokimono, verdammt, wieder zu schnell gesagt.“
„Sprich es doch ganz lange aus. Loookoookiiiimooonooo.“
„Stimmt, das hatte ich noch gar nicht ausprobiert“ sagt die Maus und spitzt ihre Ohren, „Looooookooookiiiimooonooo.......Looookooookiiiimoooonoooo.....ah, das tut gut!“
Die Maus spricht das Wort jetzt ganz gedehnt aus und wird immer langsamer.
Giana hat in der zeit das Wort „Rattattfatzdatt“ ausgesprochen und sie merkt, wie schnell auf einmal ihre Gedanken sind. Die Maus ist nach mehrmaligen Aussprechen des Wortes, mit dem man langsam wird, auf der Brücke stehen geblieben, Giana will zu ihr. Ganz schnell springt sie auf die Brücke und obwohl sie nur drei Schritte machen will, flitzt sie über die Brücke und springt auf die Steininsel, auf der die Burg steht.
Maria steht noch auf der anderen Seite auf der Steinplatte und sie hat gesehen, wie die Brücke an den Stellen zusammengefallen ist, an denen Giana sie berührt hat.
Die Brücke hat jetzt ein paar Löcher, darunter sieht Maria eine weitere Brücke. Sie springt runter und sofort zerfällt der Brückenrest und auch die Maus fällt runter – auf eine weitere Brücke, in der eine Maus hin und herrennt. Diese ist ganz verzweifelt und rennt panisch herum, Maria muss über sie rüber springen.
„Ich muss es wissen, sonst werde ich wahnsinnig“ schreit die Maus während sie rennt, die andere Maus, die mit Maria auf diese zweite Brücke gefallen ist, ist glücklich, dass sie nicht mehr so gehetzt ist und legt sich mit verschlossenen Augen hin um zu schlafen und sich auszuruhen.
„Ich muss es wissen, sonst raste ich aus“ schreit die andere Maus und rennt auf Maria zu. Diese springt rüber und fragt gleich darauf, was die Maus wissen will.
„Wo ist die Sonne nur hin?“ fragt die Maus verzweifelt, „warum ist hier nie Nacht? Gibt es in der Nacht funkelnde Sterne von denen man mir berichtete hat? Warum gibt es das nicht in unserer Welt? Was ist das hier eigentlich für eine seltsame Welt?“
Gerade als die Maus ihren letzten Satz ausgesprochen hat stürmt sie auf Maria zu und das Mädchen muss erneut über die Maus springen.
„Ich kann dir helfen“ ruft Maria, „ich kenne ein Wort, mit dem erhält man Antwort auf fast alle Fragen die es gibt.“
Die Maus bleibt stehen und schaut Maria mit schiefem Blick an.
„Du meinst die auf-alles-Antwort? Wie heißt sie denn?“
„Milanonimalolinamo....du musst es vielleicht manchmal mehrmals hintereinander sagen.“
Die Maus schaut nachdenklich auf die Brücke und flüstert das magische Wort. Diese Gelegenheit will Maria nutzen, sie rennt zum anderen Ende der Brücke, auch hier zerfällt der Boden unter ihren Füßen. Mit einem Satz springt sie auf die Steininsel, wo Giana schon auf sie wartet.
„Der nächste Level ist in der Burg da hinten“ sagt Giana und zeigt auf das alte Gemäuer. „Da soll auch der Kristall stecken.
Ohne zu Zögern betreten beide die Burg in der Hoffnung bald den Kristall gefunden zu haben.
 
 
   
     
 
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