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Genre:
Action
Adventure
Synchronstimme:
Nora Tschirner
USK:
18
Entwickler:
Crystal Dynamics
Eidos Montréal
Publisher:
Square Enix
Regisseur:
Noah Hughes
Cory Barlog
Designer:
Darrell Gallagher
Buch:
Rhianna Pratchett
Musik:
Jason Graves
Engine:
Crystal Engine (modifiziert)
Plattform:
Windows
PlayStation 3
Xbox 360
Varianten:
Survival Edition (EU): Buch, Karte, Soundtrack-CD, Waffendownload, Outdoor-Beutel
Collector's Edition (EU): Wie "Survival" plus 20cm-Figur in Metallbox
Collector's Edition (US): Karte, Soundtrack-CD, Waffendownload, 3 Aufbügelabzeichen, Fotoausdruck
The Final Hours Edition (Amazon US): Buch, Skin-Download, Kinde Fire E-Book
Link:
Zeitpunkt:
 
     
 
    Pressemitteilung    
 
 
 
 

Nora Tschirner ist die deutsche Lara Croft - Kinostar leiht im neuen Tomb Raider® der legendären Spiele-Ikone ihre Stimme

Lara Croft ist die wohl bekannteste Heldin der Spielegeschichte - und eine weltweite Ikone der zeitgenössischen Pop-Kultur weit über die Grenzen der Games hinaus. Square Enix freut sich bekanntgeben zu können, dass im neuen Tomb Raider der Kinostar Nora Tschirner als deutsche Stimme in die Rolle der berühmten Videospiel-Abenteurerin schlüpft.

Im neuen Tomb Raider-Abenteuer, das am 5. März 2013 erscheint, begleiten Spieler die junge Lara Croft auf ihrem allerersten Abenteuer und erleben hautnah, wie die angehende Archäologin auf einer mysteriösen Insel strandet und durch einen brutalen Überlebenskampf zur weltbekannten Heldin geformt wird. Laras erstes Abenteuer ist auch ihr bisher dramatischstes - entsprechend groß der Aufwand, um eine deutsche Lokalisierung der Spitzenklasse zu gewährleisten. Um die emotionale Tiefe der Figur perfekt zu transportieren, wurde mit Nora Tschirner eine äußerst erfahrene Schauspielerin für die Rolle gewonnen.

"Ich musste nicht groß überlegen, diese Rolle anzunehmen - Lara Croft ist einfach eine echte Legende. Das Konzept, im neuen Tomb Raider ihre Entstehungsgeschichte zu erzählen und die Figur mit einer größeren Tiefe anzulegen, fand ich total spannend. Es ist sicher eine der intensivsten und emotionalsten Rollen, die ich bisher spielen durfte," kommentierte Nora Tschirner ihre Erlebnisse bei den Aufnahmen.

"Mit Nora Tschirner einen der jungen Top-Stars Deutschlands und noch dazu eine so ausgezeichnete Schauspielerin an Bord zu haben, hebt die deutsche Version von Tomb Raider auf ein Level, das bisher noch keine Videospiel-Lokalisierung erreicht hat," so Lars Winkler, Marketing Director der Square Enix GmbH. "Das neue Tomb Raider ist anders als seine Vorgänger und fordert von den Sprechern mehr als je zuvor. Entsprechend wichtig war es, die richtige Schauspielerin für diese Rolle zu finden. Nora Tschirner bringt sowohl die Klasse mit, um Lara Crofts menschliche Seite im neuen Abenteuer zum Ausdruck zu bringen, als auch eine unbändige Begeisterung für die Aufgabe."

Von der Tomb Raider-Serie wurden weltweit über 35 Millionen Exemplare verkauft. Die verschiedenen Tomb Raider-Teile waren nicht nur Inspiration für eine der erfolgreichen Videospiel-Film-Umsetzungen aller Zeiten, die insgesamt über 300 Million Dollar eingespielt hat. Außerdem wurde die Heldin, Lara Croft, zu einer zeitgenössischen und weltweiten Ikone der Pop-Kultur. Tomb Raider befindet sich derzeit in der Entwicklung für PC, das Xbox®360 Videospiel- und Entertainment-System von Microsoft und das PlayStation® 3 Computer-Entertainment-System und wird am 5. März 2013 erscheinen.
 
 
Ort:
Hamburg
Datum:
17.01.2012 (Woche 03), Dienstag
Autor:
Square Enix
 
     
 
    Interview: deutsche Synchronisation    
 
 
 
 
(Frage) Welche Rolle übernimmst du in Tomb Raider?
Die Hauptrolle der Lara Croft. Wahrscheinlich jedem bekannt als knallharte Kämpferin, die zwar Herausforderungen kennt, aber keine wirklichen Hürden. Nichts hält sie auf, sie gilt als quasi unbesiegbar, als fast übernatürlich was ihre Fähigkeiten angeht. Bei diesem neuen Tomb Raider-Spiel ist es nun allerdings so, dass wir einen Schritt zurück gehen und die Geschichte der Entstehung dieser Actionheldin erzählen. Wie wurde aus einer normalen, jungen, aristokratischen Studentin eine solche Super-Kämpferin? Auslöser sind hier eigentlich Traumata: Lara ist in ein Schiffsunglück verwickelt und strandet auf einer Insel. Sie ist erst einmal alleine und muss in der Wildnis überleben. Anfangs weiß sie noch nichts, kann noch nicht kämpfen, kennt keine Waffen - zumindest hat sie noch nie eine benutzt. Lara hat noch nie gegen eine Kreatur kämpfen, geschweige denn eine töten müssen. Jetzt - in ihrer Notsituation - muss sie sich alles aneignen. Dies ist natürlich ein spannender neuer Winkel, aus dem man die gesamte spätere Geschichte betrachten kann.

(Frage) War es für dich schwierig, dich in die Rolle hinein zu versetzen?
Eigentlich war es einfach. Das zugrunde liegende Buch ist sehr gut geschrieben und die Charakterführung in sich stimmig . Ich musste ich mich weniger in eine taffe Wahnsinnskämpferin versetzen, sondern vielmehr dem Menschen Lara nähern, der an den vielen einschneidenden Erlebnissen auf der Insel wächst . Das hat großen Spaß gemacht und war gleichzeitig sehr berührend. Dazu kommt, dass wir beim Spiel dankenswerterweise alles chronologisch sprechen - anders als beim Film. Dort wird immer alles durcheinander gedreht. Bei der Spiel-Synchro konnte ich sie zum Glück ab der ersten Sequenz begleiten und dadurch Schritt für Schritt mit ihr wachsen.

(Frage) Wie würdest du deine Rolle als Lara Croft charakterisieren - ist es eine lustige Rolle?
Lara hat schon einen recht trockenen Humor, der relativ selten zum Einsatz kommt, weil sie einfach ständig in Gefahr ist oder ihre Freunde in Gefahr sind oder irgendwelche Katastrophen passieren. Und da ist natürlich eher Platz für Galgenhumor, für verzweifelten Sarkasmus, als für vergnügtes Herumgescherze. Es ist kein witziges Spiel, es ist in erster Linie sehr, sehr spannend. und emotional, weil sie wirklich viele Sachen erlebt, die sie psychisch stark fordern, in einer Form, die sie bis dahin nicht gewohnt war.

(Frage) Lara Croft, wie wir sie jetzt aus den Trailern kennen, erscheint sehr verletzlich und emotional. Ist sie eine Heulsuse geworden?
Das finde ich nicht. Natürlich wird es für viele Leute überraschend sein, plötzlich die emotionale Seite von Lara Croft kennenzulernen. Sie ist aber konkret weder Angsthase, noch Mimose. Ihr passiert einfach wirklich sehr viel sehr Unangenehmes, Schmerzhaftes, und darauf reagiert sie. Sie kennt diese Sachen noch nicht, und natürlich muss sie mal weinen. Trotz vieler traumatischer Situationen sitzt sie aber nie wie ein Häufchen Elend selbstmitleidig herum. Sie bleibt konstruktiv, versucht immer weiter zu kämpfen, und daran sieht man auch schon diesen Überlebenswillen und diese Kämpferin, die wir dann später als Lara Croft kennen.

(Frage) Hast du sofort "ja" gesagt, als du das Angebot bekommen hast, die neue deutsche Stimme von Lara Croft zu werden?
Ja! Das war für mich kein großer Entscheidungsprozess, nachdem ich die Anfrage bekommen hatte. Lara Croft ist eine echte Legende und vor allem fand ich auch das Konzept des Spiels überzeugend, da völlig neu in die altbekannte Geschichte hinein zu starten, und das mit größerer Tiefe, mit einer Figur, die so viele Facetten hat. Dazu habe ich den Trailer gesehen, der mich sofort überzeugt hat - grafisch, inhaltlich, von der ganzen Machart her. Da musste ich nicht groß überlegen...

(Frage) Spielst du selbst auch Computer- und Videospiele?
Früher habe ich viel gespielt, aktuell spiele ich eher mal etwas auf dem Handy. Aber dieses Spiel und ich werden glaube ich gute Freunde. Ich bin mittlerweile wirklich ein totaler Fan, weil ich diese Welt sehr spannend finde.

(Frage) Besteht ein großer Unterschied zwischen der Synchronisation eines Films und der eines Computerspiels?
Es hat einen Mehrwert, ein Computerspiel zu spielen, weil man so viele verschiedene Möglichkeiten hat, das Spiel zu erleben. Das ist schon sehr spannend. Ein Film erzählt eine Geschichte, bei der Synchronisation eines Filmes ist man fertig, wenn die 90 Minuten abgedreht und gesprochen sind. Bei einem Spiel wie Tomb Raider weiß man, dass man nur einen Kosmos anschneidet und so viel mehr Spiel- und Interpretationsmöglichkeiten haben wird.

(Frage) Muss man so richtig Schauspielern, während man ein Spiel synchronisiert? Kommt man in Bewegung oder steht man eher steif vor dem Mikro und spricht nur?
Die Arbeit ist die Gleiche wie beim Film - jetzt mal von der Herangehensweise an den Charakter her betrachtet. Man muss dem Charakter nahekommen, muss alles ernst meinen, was man spielt-es darf keine halben Sachen geben, sonst spürt das der Zuschauer bzw. der Spieler sofort. Vom Schauspielerischen her ist das Spiel zwar bereits beeindruckend animiert, aber diesem Avatar stimmlich Leben einzuhauchen, ist trotzdem eine Herausforderung , Trotzdem gibt es Unterschiede, z.B. da ich in der Synchrokabine körperlich viel expressiver arbeite als am Set. Hier kann man den Körper nochmal anders nutzen, um Sachen zu erzählen, ohne, dass das jemand sieht. Daher schalte ich immer als erstes, wenn ich in ein Synchronstudio gehe, das Licht aus. Niemals wird ein Mensch sehen, wie ich wirklich beim Synchronsprechen aussehe. Ich glaube, ich könnte niemals in einem Film auftreten, wie ich mich im Synchronstudio gebe. Bei Keinohrhasen beispielsweise wäre ich wohl sofort rausgeflogen.

(Frage) Gibt es eine Lieblingsszene in Tomb Raider?
Naja. Mir gefällt das Spiel insgesamt sehr gut. Die Rolle ist sehr körperlich und trotzdem habe ich das Gefühl, dass das eine meiner ernstesten und heftigsten Rollen ist, die mich also auch am meisten fordert. Es ist letztendlich wie gesagt auch so, dass ich genauso viel geben muss wie am Set. Wird bei einer traumatischen Szene, in der Lara bitter weint, wirklich das Innerste herausgekehrt, bin ich danach emotional fix und fertig. Das sind in sofern schon meine Lieblingsszenen.

(Frage) Du fühlst dich also auch in ernsten Rollen wohl?
Ja. Man kann Humor von Ernstem niemals völlig abgrenzen. In der Komödie Keinohrhasen beispielsweise hatte ich extrem viele ernste Szenen, Szenen, in denen es richtig traurig wurde für mich. Viel Lustiges in einer guten Komödie geschieht in der Reibung mit den anderen und in der Situationskomik. Von dem her musste ich immer mitnehmen. Aber bei Tomb Raider herrscht eine große Dichte an ernsten Themen. Ständig fürchtet man, dass einer der Freunde stirbt oder jemandem etwas Schlimmes passiert. Kurz, es geht die ganze Zeit um Leben und Tod und das ist natürlich noch mal eine völlig andere Intensitätsdichte, die Hauptfigur in einem solchen Geschehen zu spielen.

(Frage) Ist es für dich nachvollziehbar, dass Lara Croft als Charakter von einer breiten Fanbase verehrt wird?
Ja. Ich fand sie schon immer beeindruckend, was ihr Äußeres und ihre Coolness angeht. Jetzt wo ich sie aber quasi persönlich kennengelernt habe, bin ich richtiger Fan.
 
 
Autor:
Square Enix
 
     
 
    Interview: Tomb Raider    
 
 
 
 
(00:00 - 00:05) Welche Rolle übernimmst du in Tomb Raider?
Ich spreche bei Tomb Raider Lara Croft. BÄM! Ha! Ja, mehr kann man dazu nicht sagen. Jeder kennt Lara Croft. Sie ist ja eigentlich bekannt als die total taffe Kämpferin, die überhaupt eigentlich, ja, nur Herausforderungen kennt, aber keine wirklichen Hürden in dem Sinne, dass sie sie von irgendwas abhalten kann. Und, das was da im Hintergrund übrigens gerade die Aufnahmen stört ist übrigens mein Synchronteam, die die ganze Zeit dafür da sind das alles total gut läuft und keine Störgeräusche auf den Aufnahmen sind. Die quatschen jetzt die ganze Zeit ins Interview. Sind eigentlich echte Profis. So, und Lara ist ja wirklich bekannt als eigentlich fast schon unbesiegbar, die ist ja eigentlich schon eher übernatürlich von ihrem Kräftehaushalt her. Und bei diesem Spiel jetzt hier, ist es eben so, dass wir die Geschichte erzählen von ihrer Entstehung eigentlich, also nicht von ihrer Entstehung, bitte verstehen sie mich nicht falsch als kleines Kind oder so, sondern wie aus dieser normalen, jungen, aristokratischen Studentin diese Super-Kämpferin wurde und das passiert eigentlich viel durch Traumata, sie hat, sie ist in einem Schiffsunglück verwickelt und strandet auf einer Insel mit ihrer Crew. Ist aber erst einmal alleine, muss erst einmal überleben in der Wildnis. Kennt noch gar nichts, also kann noch nicht kämpfen, kennt noch keine Waffen eigentlich, also sie kennt Waffen, hat sie aber noch nie benutzt. Hat noch nie irgendeine Kreatur töten müssen, oder bekämpfen müssen, muss sich jetzt eigentlich durch diese Notsituation alles aneignen. Dies ist natürlich einer neuer spannender, neuer Winkel aus dem man das Ganze betrachten kann.

(02:01 - 02:07) War es für dich schwierig, dich in die Rolle hinein zu versetzen?
Das geht eigentlich ganz gut hier. Das ist nen sehr gutgeschriebenes Buch, was dem Spiel zu Grunde liegt und die Charakterführung ist extrem folgerichtig in sich, sehr stimmig und sehr logisch und sehr berührend. Und insofern muss ich jetzt nicht ernsthaft mir vorstellen, dass ich sone Wahnsinns Kämpferin bin oder sonst was sondern ich muss mir einfach, muss mich dem Menschen nähern. Und das geht relativ einfach, weil die ein ganz toller Charakter ist und das totalen Spaß macht sich da reinzugruben irgendwie. Und man wächst ja mit ihr. Wir sprechen das ja alles chronologisch. Das ist ja nicht wie beim Film wo man immer hoch und runter alles durcheinander dreht. Sondern wir können zum Glück ab der ersten Sequenz mit ihr mitgehen und dadurch kann ich auch immer pö-a-pö mit ihr wachsen und sowas und hoffe natürlich, dass ich am Ende dieser Aufnahmen einfach auch so aussehe.

(03:00 - 03:06) Wie würdest du deine Rolle als Lara Croft charakterisieren: ist es eine lustige Rolle?
Es ist ne saulustige Rolle. Wir haben halt gedacht, ach, egal! Alles was die Leute super finden an Lara Croft, lasst uns einfach sone richtige witzige Lara Croft machen wo den ganzen Tag nur gelacht wird und eigentlich auch alles nicht wirklich tot sind. Nein, das ist natürlich überhaupt nicht witzig. Man muss schon sagen, dass sie trotzdem einen recht trockenen Humor hat, der kommt relativ selten zum Einsatz, weil sie einfach ständig in Gefahr ist, oder ihre Freunde in Gefahr sind, oder Leute sterben. Und das ist halt natürlich jetzt nicht ständig der Ort für Witze, so, also, aber sie hat auf jeden Fall humorverständnis und Gespür und ist, neigt auch teilweise zum Sarkasmus und so, und das kommt schon ab und zu drin vor. Aber das ist jetzt kein witziges Spiel, es ist schon sehr sehr spannend in erster Linie, sehr sehr emotional, also weil sie wirklich viele Sachen erlebt die sie wirklich fordern psychisch, in einer Form die sie bis dahin nicht gewohnt war, und da geht es schon ziemlich zur Sache, emotional.

(04:11 - 04:17) Lara Croft, wie wir sie jetzt aus den Trailern kennen, erscheint sehr verletzlich und emotional. Ist sie eine Heulsuse geworden?
Ich würde nicht sagen dass sie ne Heulsuse geworden ist. Natürlich wird’s für viele Leute wahrscheinlich interessant sein zu sehen, dass man plötzlich die emotionalen Seiten von ihr kennenlernt, aber sie ist überhaupt kein, sie ist kein Angsthase zum Beispiel oder sie ist kein Feigling, oder sie ist keine Memme in dem Sinne. Ihr passiert einfach wirklich sehr viel, sehr unangenehmes, schmerzhaftes auf dem Weg und sie reagiert halt. Sie kennt diese Sachen alle noch nicht, und natürlich muss sie auch mal weinen und sie verliert wahnsinnig viele Leute - vielleicht, oder vielleicht auch nicht. Gerät aber auf jeden Fall ständig in traumatische Situationen und sitzt dann jetzt nicht wie nen Häufchen Elend und bemitleidet sich selber, also deswegen ist sie einfach keine Heulsuse. Sie ist immer konstruktiv, versucht immer weiter zu kämpfen und daran sieht man eben halt auch schon diesen Überlebenswillen und diese Kämpferin die wir dann später kennen als Lara Croft.

(05:11 - 05:17) Konntest du irgendwelche Gemeinsamkeiten zwischen dir und Lara Croft entdecken?
Gemeinsamkeiten zwischen mir und Lara Croft... Also du meinst jetzt abgesehen von den offensichtlichen Äußeren. Ne.. leider gar nicht. Ne es ist echt nur the body. Also wenn wir überhaupt was zu teilen haben ist es echt nur Äußerlich. Ehm... Doch natürlich, Die Stimme! (lacht) Brüller Joke. Mach ich auch immer wieder gerne, egal bei welcher Produktion, diesen Witz gibt’s immer, meine Damen und Herren, ist toll. Ich glaub ich bin auch schon recht konstruktiv. Also finden sie mühsam etwas, was sie mit einer der größten Superheldinnen der Geschichte verbindet. Sieste? Lara - Ich? Könnt ihr sie mal kurz hier reinschneiden? Warte... (Lässt ihre Haare übers halbe Gesicht hängen und posiert). Ich hoffe ihr findet nun nen gutes Bild von ihr. Ne.. also das würde mir zum Beispiel so einfallen. Und sarkastisch sind wir natürlich auch, wir neigen auch zum Sarkasmus beide.

(06:17 - 06:23) Hast du sofort "ja" gesagt, als du das Angebot bekommen hast, die neue deutsche Stimme von Lara Croft zu werden?
Ja! Also ich hab, es war für mich jetzt kein großer Entscheidungsprozess da, der da vonstattengehen musste, als ich die Anfrage bekommen habe, weil das ist schon ne echte Legende. Und ich fand auch, find das auch so spannend, dass son, dieses Konzept, also da völlig neu einzustarten und das mit ner doch sehr größeren Tiefe zu erzählen, mit diesen ganzen Ebenen die sie hat. Und hab den Trailer gesehn, den man hier geschickt hat dazu und dachte nur "pfff.. das ist aber ... sehr interessant" und ich finde mal davon abgesehen auch diese ganze Grafik Sache und sowas, ich bin nich so, dass ich jetzt den ganzen Tag zu Hause sitze und Spiele spiele und hab seit längerem das nicht mehr komplett mitverfolgt und dachte ich fall um als ich die Sachen gesehen habe. Ich finds echt wahnsinnig toll und bin jetzt mittlerweile nen totaller Fan, weil ich diese Welt total spannend finde und so. Aber Lara Croft ist schon so einfach... ist einfach ne Legende. Also da musste ich nicht groß überlegen.

(07:22 - 07:28) Spielst du selbst auch Computer- und Videospiele?
Ich bin.. also viel.. aber früher. Ne ich bin, bin tatsächlich.. es ist halt auch immer son Ding, man sollte das halt schon, ich überleg gerad, ich spiel halt manchmal auf dem Handy Sachen. Aber ich glaube dass ich wirklich bei dem Spiel, ich glaub wir werden gute Freunde das Spiel und ich. Das ist halt schon ne andere Sache so.

(07:52 - 07:59) Besteht ein großer Unterschied zwischen der Synchronisation eines Films oder eines Computerspiels?
Es hat nen gewissen Mehrwert nen Computerspiel zu spielen, weil man weiß, dass während man synchronisiert, die Spielszenen zwischendurch und natürlich auch son paar Geräusche die sie zwischendurch in den Kampfszenen oder sowas macht, währenddessen weiß man schon dass man die Möglichkeit haben wird dieses Spiel zu spielen und dass es da total viele Möglichkeiten geben wird das zu spielen. Das find ich halt toll. Also nen Film, erzählt man halt die Geschichte, also synchronisiert das durch und ist dann irgendwann fertig und sind 90 Minuten fertig und hier zu wissen, dass man einen Kosmos nur anschneidet und noch so viel Spaß damit haben wird, das ist irgendwie, noch toller, so. Also ich finds sehr spannend.

(08:39 - 08:45) Muss man so richtig Schauspielern, während man ein Spiel synchronisiert? Kommt man in Bewegung oder steht man eher steif vor dem Mikro und spricht nur?
Also eigentlich ist es so, also erst mal ist die Arbeit die gleiche wie bei nem Film von der Herangehensweise an den Charakter. Also sie muss einfach Leben und ich muss das alles ernst meinen was ich da mache - stimmungsmäßig und emotional, sonst merkt man das total. Und die Sachen sind so gut animiert, das es jetzt, also erst mal vom Schauspiel her das gleiche und dann kommt hinzu dass beim Synchron, im Gegensatz zum Set man eigentlich, also es geht mir so, ich mach sehr viel mehr körperlich im Synchron als am Set, weil man hier den Körper komplett mit nutzen kann um Sachen zu erzählen und ich stehe, also ich mache auch immer komplett dunkel, die sehen mich auch immer alle nicht. Ist das erste was ich mache wenn ich in ein Synchronstudio gehe, erst mal Licht aus. Weil ich dann dadrin, ich möchte gar nicht wissen wie ich da aussehe, also es ist wirklich... und wenn ich von euch gefilmt werde dafür, da geht schon einiges, aber das ist nur nen Bruchteil. Ich zeig euch nicht, niemals wird ein Mensch sehen wie ich wirklich im Synchronstudio aussehe. Die Sachen, wo ich mitkriege dass die Kamera dabei ist, da reiß ich mich schon extrem zusammen. Aber es ist absurd, ja, schon. Ich bin aber auch ständig, ich glaube auch ich könnte so überhaupt nicht in nem Film auftauchen, wie ich im Synchronstudio aussehe, weil ich ständig glaub ich, eigentlich immer nur so aussehe (stöhnt und zieht Fratzen) und so. Weißte? Schon willste nicht sehen. Bei Keinohrhasen wäre ich sofort rausgeflogen.

(10:04 - 10:10) Gibt es eine Lieblingsszene?
Na, mir gefällts insgesamt sehr gut. Was ich immer sehr lustig finde ist wenn man zwischendurch so eine Außenwahrnehmung kriegt, auch was man da gerade so macht. Wir sind ja total drin, die ganze Zeit, und wir verstehen uns so als Team total gut, nä? Und das ist ne total schöne Arbeit und dann gibt’s auch manchmal so Diskussionen wo man komplett ernsthaft abtaucht in dieser Welt, und diskutiert ob hier hinter dem, hinten dritten Stamm links jetzt gerade so nen Scavenger war, oder ab das vielleicht doch nur der Hirsch oder wie das überhaupt nochmal mit den Stürmen und so, also es gibt so tolle Nerd-Diskussionen, was ich sehr liebe. Ich liebe es wenn erwachsene Menschen ihrer Fantasie so freien Lauf lassen, dass sie sich da eben nicht begrenzen, und ich stehe dann da genauso da und diskutiere dieses ganze Spiel da komplett durch um dann auf den Punkt zu kommen wie wir dann dieses eine Wort sagen wollen oder nicht. Und das sind tolle Momente und die passieren eigentlich dauernd. Ja und ansonsten ist es für mich toll, es ist sehr sehr körperlich und ich hab trotzdem das Gefühl, das ist eine meine ernstesten und heftigsten Rollen, die mich also auch am meisten fordert, und das ist ja letztendlich auch so, dass ich ja auch genauso viel geben muss wie am Set wenn ich da stehe. Da gibt’s net traumatische Szene wo sie weint und wirklich das innerste rausgekehrt wird, dann bin ich danach durch, dann ist der Tag gelaufen, das ist für mich dann genauso, sone Arbeit da kann man, da mach ich nicht so ein bisschen öhöh(schluchzen), sondern da geht’s ja richtig zur Sache und so. Also das ist schon sehr, ne sehr große Herausforderung und das genieße ich sehr.

(11:42 - 11:49) Du fühlst dich also auch in ernsten Rollen wohl?
Ja das ist ja, bei mir wird da immer so dieses humoristisch-ernste oder sowas wird immer so getrennt und so. Ich seh das überhaupt nicht so. Also ich hab bei Keinohrhasen zum Beispiel, was ja ne Komödie ist, extrem viele ernste Szenen gehabt oder Szenen wo ich, wo es richtig traurig wurde für mich oder so. in ner guten Komödie geht’s ja für den Charakter den man spielt immer was, und man selber findet sich ja nicht lustig als Charakter sozusagen. Sondern es geschieht nur in der Reibung mit den anderen und in der Situationskomik und so. Und insofern ist das jetzt nicht so, dass ich denke "oh toll! Endlich mal ne ernst Rolle!", also diese Emotionalität musste ich schon immer spielen, weil die mein Anspruch ist und so. Und hier ist einfach die Dichte einfach sehr, sehr groß, weil hier ständig es darum geht stirbt jemand von deinen nächsten Freunden oder stirbt er nicht oder ist irgendjemand, hängt hier jemand ne Klippe runter den man retten muss. Es geht halt die ganze Zeit um Leben und Tod und das ist natürlich nochmal ne völlig andere Intensitätsdichte, so jemanden zu spielen.

(12:48 - 12:55) Ist es für dich nachvollziehbar, dass Lara Croft als Charakter von einer breiten Fanbase verehrt wird?
Also wenn ich sage ich mag Nerds, dann hat das nicht damit zu tun, dass ich das son bisschen so niedlich oder irgendwie so, so "Hach guck mal die süßen Nerds oder Geeks..." - Es liegt einfach, die Wahrheit liegt da an der Stelle dass ich leider selbst einer bin. Also ich kann das sehr gut verstehen, wie man sich in so einem Spiel festbeißt und da drin lebt und das völlig einen einnimmt und so. Also ich neige da völlig selbst zu und deshalb verstehe ich mich glaub ich ganz gut mit Nerds.
 
 
Autor:
Square Enix
 
     
 
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