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Nora Tschirner: Gut gegen Nordwind
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Beitrag 19011 Verfasst am: Mo 13.Jul.2009 13:18
 
"Boah, ein tolles Leben."
 
Quelle: http://www.abendzeitung.de/leute/118652 :
Zitat:

Schauspielerin Nora Tschirner: "Boah, ein tolles Leben."

  • Foto: Barbirad Picture
  • "Ich bin nicht ins Ziel verliebt, sondern der Weg macht mich froh." Nora Tschirner liest am Montag in München.
Im AZ-Interview spricht Schauspielerin Nora Tschirner über provisorische Entscheidungen, warum sie ein absolut glücklicher Mensch ist – und noch niemals auf der Wiesn war.

MÜNCHEN - Strand, Sonne, Til Schweiger: Nora Tschirner dürfte eigentlich nichts aus dem polnischen Leba treiben, wo sie derzeit „Zweiohrküken“, den Nachfolger von „Keinohrhasen“, dreht. Doch die 28-Jährige tauscht Til gegen Timm. Gemeint ist Timm Klotzek, Chef der Zeitschrift „Neon“, der mit Chef-Kollege Michael Ebert ein Buch über Tschirners Generation geschrieben hat: „Planen oder treiben lassen? Wie man merkt, ob man sich zu viel oder zu wenig Gedanken um sein Leben macht“ (Heyne, 17,95 Euro). Aus dem Buch liest Tschirner am Montag um 21.30 Uhr im Atomic Café. Die AZ hat schon vorab mit ihr gesprochen – noch vor dem Frühstück.

AZ: Frau Tschirner, sind Sie ein Frühaufsteher?

NORA TSCHIRNER: Das weiß ich nicht so genau. In meinem Beruf konnte ich das nie herausfinden, weil ich immer flexibel sein musste. Aber ich bin kein Nachtmensch. Obwohl, ach, flexibel.

Für
  • Foto: ap

Flexibel, visionslos, ehrgeizig, leicht zufriedenzustellen, das sind die Eigenschaften die Neon den 20 bis 35-Jährigen zuschreibt, der Generation „Krisenkinder“.

"Ich muss nicht im Millionen-Haus wohnen."

Ja, schlimm, wenn solche Schlagwörter alle auf einen zutreffen, nicht? Aber visionslos bin ich nicht. Ich bin nur nicht getrieben von einer fixen Idee, die meinem Leben Sinn gibt. Im Millionen-Haus wohnen und meine 14 Kinder können Kampfsport, so was.

Leicht zufriedenzustellen?

Ja, obwohl ich um viele Dinge kämpfe. Aber ich bin eben nicht ins Ziel verliebt, sondern der Weg macht mich froh.

Sie lesen am Montag in München für Neon. Kennen Sie die Stadt?

"Als Nicht-Biertrinkerin würde ich sowieso nur in den Karussells hängen."

Ja, ich mag die Kammerspiele, die Favorit Bar, die Sportfreunde Stiller. Und den Münchner Flughafen irgendwie auch. Da esse ich immer Schweinekrustenbraten. Sonst mag ich die nicht klischeehaften Sachen. Deshalb war ich nie auf der Wiesn. Und wenn, würde ich als Nicht-Biertrinkerin sowieso nur in den Karussells hängen.

Hört sich an, wie eine Planerin, nicht wie eine, die sich treiben lassen kann...

Ich bin eher eine Mischung. Ich überlege immer wieder, ob ich grad meine Zeit verplempere. Dann gibt es Dinge, die kann ich nicht ändern, da lasse ich mich treiben.

Planen Sie, sich treiben zu lassen?

"Es gibt zu bestimmten Zeiten immer nur richtige Entscheidungen."

Manchmal verordne ich das mir und meinem Bauch. Wenn ich total verkrampft bin, dann tief durchatmen und dann geht das schon. Auch wenn ich mich alle drei Minuten daran erinnern muss, locker zu sein.

Von welcher Eigenschaft bräuchten die Krisenkinder einen Tick mehr?

Entscheidungsfreudigkeit. Nicht unbedingt langfristig, aber man muss den Mut dazu entwickeln. Selbst wenn es sich nach zwei Minuten oder erst nach 20 Jahren als ungut erweist, war es gut, sich entschieden zu haben. Es gibt zu bestimmten Zeiten immer nur richtige Entscheidungen.

Was war die schwierigste Entscheidung Ihres Lebens?

Nicht aus beruflichen Gründen für lange Zeit ins Ausland zu gehen. Da musste ich Mut aufbringen. Ich treffe dann meist provisorisch eine Entscheidung und tue für ein paar Tage so, als ob sie endgültig wäre. Da merke ich, ob der Bauch jauchzt oder grummelt.

Sind Sie ein zufriedener Mensch?

Absolut.

Punkt?

"Mich machen einfache Sachen glücklich."

Punkt. Mich machen einfache Sachen glücklich. Ich halte oft inne und denke: Boah, tolles Leben.

Wo planen, wo treiben Sie?

Beruflich muss ich mich extrem viel treiben lassen, weil man die Projekte nicht allein in der Hand hat. Direkt vor dem Dreh mutiere ich zum Extrem-Planer, lege Hefte an, wann ich wo sein muss, wann der Text sitzen muss. Dann weiß ich auswendig, wann es Mittagessen gibt.

Interview: Anne Kathrin Koophamel


 
 
 
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Beitrag 19013 Verfasst am: Mo 13.Jul.2009 20:01
 
 

Spitzenfund! Smile Smile

Habs auch gleich eingearbeitet.

Und um meinen Senf dazuzugeben: auch ich bin zufrieden. Alle sind gesund, mir geht's bestens, es ist Sommer... und die ganzen Verschwörungstheorien, die sich mehr und mehr als wahr manifestieren nehm ich inzwischen auch längst mit Humor Smile

 
 
 
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Beitrag 19014 Verfasst am: Di 14.Jul.2009 20:12; Bearbeitet von Tomcat am: Di 14.Jul.2009 20:16
 
 
Hab noch nen Artikel. Hier Teil 1 davon:

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/13/480492/text/ :
Zitat:

Orientierung verzweifelt gesucht

Nora Tschirner in München

14.07.2009, 12:55


Von Beate Wild

"Planen oder treiben lassen?": Die rotzfreche Nora Tschirner diskutiert im Atomic Café mit den beiden Neon-Chefredakteuren über die Fragen des Lebens.

Nora Tschirner

Diskutierte in München mit den Neon-Chefs über die Frage "Planen oder treiben lassen?": Schauspielerin Nora Tschirner. (Foto: Getty)

Wo finde ich die große Liebe? Soll ich meinen öden Job kündigen und lieber auf Weltreise gehen? Muss ich ständig fettarme Milch trinken, um meine Bikinifigur zu halten? Fragen über Fragen, die junge Leute im Alter zwischen 20 und 35 Jahren quälen. Um Antworten darauf zu finden, sind sie am Montagabend ins Münchner Atomic Café gekommen.

Der kleine Klub ist voll bis unters Dach. Tipps für das eigene Leben benötigen anscheinend viele junge Münchner. Schauspielerin Nora Tschirner, die gerade mit Til Schweiger den Film "Zweiohrküken", den Nachfolger von "Keinohrhasen" dreht, ist extra nach München gereist, um mit den beiden Neon-Chefredakteuren Michael Ebert und Timm Klotzek die wichtigen Fragen des Lebens zu diskutieren. Die beiden Journalisten haben es sich zur Aufgabe gemacht, einer ganzen Generation Orientierungshilfe zu geben. Kürzlich ist ihr 272 Seiten starkes Ratgeberbuch "Planen oder treiben lassen?" erschienen.

Die große Grundsatzfrage der "Generation Neon" sei doch, sagt Klotzek, ob man sein Leben bis ins kleinste Detail planen und nichts dem Zufall überlassen oder sich lieber "locker machen" soll. Die 28-jährige Tschirner sei eine Repräsentantin dieser Generation und deshalb kompetent, Antworten auf diese Fragen zu finden.

Die Präsentation des Buchs ist nicht als klassische Lesung angesetzt, sondern soll eine lockere Gesprächsrunde zwischen den Autoren, Tschirner und dem Publikum werden. Das Resultat ist jedoch größtenteils eine Interviewsituation, in der Ebert und Klotzek in bester Chefredakteursmanier die Schauspielerin über ihr Leben ausquetschen.

Ob sie oft mit ihrem Lebensgefährten streite, von wem sie Ratschläge annehme, ob ihre Eltern mit ihrer Karriere zufrieden seien und ob sie sich vorstellen könne, sich in einen Mann zu verlieben, der mit 28 Jahren noch zu Hause bei Muttern wohnt, wird da gefragt.

 
 
 
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Beitrag 19015 Verfasst am: Di 14.Jul.2009 20:16
 
 
Und hier Teil 2:

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/13/480492/text/1/ :
Zitat:

"Sex ohne Liebe, geht das?"

Nora Tschirner in München - Orientierung verzweifelt gesucht

14.07.2009, 12:55

Der Schauspielerin, sonst gar nicht auf den Mund gefallen, sind einige Fragen sichtlich unangenehm. Doch ganz Rampensau überspielt Tschirner ihre Verlegenheit und kontert frech und mit viel Wortwitz. Sie sagt Sätze wie "Ich bin keine Business-Bitch" und antwortet auf die Frage "Sex ohne Liebe, geht das?" einfach mit einem prägnanten "Ja klar!"

Und während sich das Publikum im überfüllten Atomic Café bei Sauna-Temperaturen die Füße in den Bauch steht, finden sich während der eineinhalbstündigen Lesung keine Antworten auf die Probleme der jungen Erwachsenen. Neon stellt eben gerne Fragen in den Raum, ohne sie wirklich zu beantworten. Das kennt man schon von den Monatsheften und das ist bei der aktuellen Lebenshilfe-Fibel leider auch nicht anders. Das Glanzlicht des Abends ist Nora Tschirner, die die zeitweilige Substanzlosigkeit mit ihrer sympathischen und witzigen Art auffängt.

Am Ende des Abends gehen viele Zuhörer enttäuscht nach Hause. "Nora war super", sagt einer, "aber der Rest etwas trocken und oberlehrerhaft." Und so ist das Resümee, dass man Antworten auf wichtige Lebensentscheidungen nicht in einem Buch und schon gleich gar nicht bei einem Bier im Atomic Café finden kann.

(sueddeutsche.de/sonn)

 
 
 
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(4062 Tage)
Beitrag 19016 Verfasst am: Mi 15.Jul.2009 22:10
 
 
super sinnvoll eine frau zu solchen themen zu befragen, die seit ihrem 20. lebensjahr ein privilegiertes leben führt. Smile
 
 
     
 
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    Apache    
 
 
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seit 22.04.2003
(6049 Tage)
Beitrag 19024 Verfasst am: So 26.Jul.2009 18:44
 
 

Jetzt ist auch ein weiteres Interview drin: NEON und Nora - oder: Die Fakten und die Rampensau.

Auch das Interview "Menschen brauchen eine Chance auf Bildung" (Dein Tag für Afrika) ist aktualisiert, u.a. mit diesem Bild:
Nora Tschirner: Interview: Menschen brauchen eine Chance auf Bildung

 
 
 
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