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Nora Tschirner: Gut gegen Nordwind
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    Kai    
 
 
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Beitrag 4557 Verfasst am: Fr 16.Apr.2004 08:07
 
Organspende
 
Da Nora sich ja jetzt bei Junge Helden e.V. mit engagiert: Wie steht ihr eigentlich zum Thema Organspende?

Bei mir ist bzw. war das so: Ich war eigentlich schon immer dafür, hatte aber keinen Organspendeausweis, was eigentlich total blöd ist. Tausende von irgendwelchen Telefon oder Rabattkarten kriegt man von irgendwem zugeschickt aber was wirklich wichtiges hat man nicht in der Tasche. In meiner Clique war aber damals ein Krankenpfleger und der hat mal irgendwann Unmengen von diesen Dingern mitgebracht und in der Disco verteilt in der wir am Wochenende zusammen gejobbt haben und seitdem (also seit etwa 15 Jahren) laufe auch ich mit diesem Ausweis rum.
Ich frage mich nur manchmal ob ich eventuell heute noch keinen hätte, wenn der damals nicht gewesen wär - aus reiner Bequemlichkeit eben?!

Wie sieht das denn bei Euch ab oder lehnt ihr Organspende vielleicht sogar ganz oder teilweise (man kann ja auch einzelne Organe ausschließen) ab?
 
 
     
 
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    K-OZ    
 
 
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Beitrag 4558 Verfasst am: Fr 16.Apr.2004 11:12
 
 
also ich hab auch einen obwohl man wenige der angegebenen organe bei mir verwenden kann. mir is es total egal was man mit mir macht wenn ich tot bin und wenn ich jemanden damit sogar noch helfen kann .. warum net?? ich geh auch immer regelmäßig blutspenden, da hab ich dann auch son organspendeausweiß gefunden.

ne freundin von mir "darf" son spenderausweiß net haben weil ihre mutter angst hat das die ärzte sie dann erst recht sterben lassen. is aber totaler schwachsin da laut gesetz nur organe entnommen werden dürfen wenn die person hirntot ist. aus einem toten körper darf man nichts entnehmen, würde dann wiederum als leichenschändung gelten.
 
 
 
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    RRR    
 
 
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Beitrag 4561 Verfasst am: Fr 16.Apr.2004 14:08
 
 
Also ich muss ja gestehen, dass ich mir darüber noch recht wenig gedanken gemacht hab (in etwa so wie unser Ältester). Zum Blutspenden geh ich zwar auch regelmäßig, aber nen Organspendeausweis hab ich nicht. Besser gesagt: Noch nicht. Ich werd mir das mal durch den Kopf gehen lassen, und wenn ich dann das nächste Mal beim Blutspenden bin, kann ich ja mal schauen, ob da auch so einer "rumliegt". Zwinker

Aber im pPrinzip find ich das eine gute Sache, nur fänd ich es falsch, wenn es heißt "du musst" einen haben (genauso wie "du darfst das auf keinen Fall machen"). Das muss wirklich jeder für sich selbst entscheiden, und die anderen müsen das auch akzepiteren.
 
 
 
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    Kai    
 
 
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Beitrag 4562 Verfasst am: Fr 16.Apr.2004 14:51
 
 
Na, Du läufts ja auch im FAN-GOD-MODE, Florian. Und so als Gott, da kann man sich ja schon mal was nachwachsen lassen, wenns nicht mehr richtig funktionuckelt, gelle?!

Aber Du hast natürlich recht, dass muß schon jeder für sich selbst entscheiden. Es geht auch nur darum, die von K-OZ schon beschriebenen Vorurteile abzubauen. Wenn man das begriffen hat, dass die einem nicht Voldemort-mässig bei lebendigem Leibe das Herz rausoperieren, kann man sich das ja mal in Ruhe durch den Kopf gehen lassen.

Ich zum Beispiel gehe nicht mehr zum Blutspenden. Kippe danach immer um oder zumindest wenn ichs versucht hab' und das letzte Mal riet mir der Arzt, der vor Ort war, es dann doch lieber sein zu lassen. Das Risiko trägt man ja allerdings nicht unbedingt, wenn man eh schon tot ist Zwinker
 
 
     
 
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    K-OZ    
 
 
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Beitrag 4563 Verfasst am: Fr 16.Apr.2004 16:06
 
 
och blutspenden is was tolles hab auch schon viele von meinen leuten überzeugt des zu machen. is sehr gut für den körper, regt die blutzellen neubildung an, gut fürs gewissen weil man weiß das man was gutes getan hat und gut für den geldbeutel wenn man es net bei dem unfähigem DRK macht sondern dafürs ins krankenhaus fährt.

kai ich bin beim ersten mal auch total fertig gewesen aber nu is es wie joggen ... wenn man sich mal dazu aufgerafft hat is es nur noch halb so schlimm.
 
 
 
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Beitrag 4564 Verfasst am: Fr 16.Apr.2004 18:20
 
 
mensch ich erinnere mich: damals (so 1997 oderso) hattich auchma sowas. aber ich glaub das war eher einer wo drinsteht, was ich schon gespendet habe. ham sich damals auch meine freunde eher n gag draus gemacht, dass ich sowas hab. aber das ding hab ich seit ewigkeiten schon nicht mehr gesehn.

werd das nächste mal beim doc oder in der a.theke nachfragen, obse son ausweis ham. is doch eigentlich ne gute sache - ich lieg im koma oder fall einfach tot um... da kann sich doch noch einer von mir "ne scheibe abschneiden" Zwinker

is übrigens gar nich sarkastisch gemeint - bin für organspende. wie sehen die religionen das eigentlich?
 
 
 
ΠΩΓΔ
 
     
 
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Beitrag 4565 Verfasst am: Sa 17.Apr.2004 00:46
 
 
also da nora sich für die aktion engagiert muss ich das auch sofort tun. lol nene war spass.
hab mir da eigentlich auch noch nie so richtige gedanken gemacht. fände es aber shcon komisch wenn nach meinem tot irgendwelche ärzte an mir rumschneiden und mir irgendwelche teile rausnehmen.
hmm muss ich mir nochmal genau überlegen das.
 
 
     
 
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    K-OZ    
 
 
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Beitrag 4566 Verfasst am: Sa 17.Apr.2004 02:29
 
 
@ apache: also du fragst sachen, ich weiß nur das ein zeuge jehovas sowas nie machen dürfte Lachend

@ kathi: nach tod is falsch ausgedrückt, lebst ja eigentlich noch. das problem is aber auch das man die meisten "teile" net mehr verwenden kann oder sie einfach net passen.

ich finds viel krasser wenn man beschließt nachm tod sich für medizinische zwecke herzugeben, also für medizin studenten oder für die "körperwelten ausstellung" ... da hört bei mir der spaß auf.
 
 
 
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    RRR    
 
 
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Beitrag 4567 Verfasst am: Sa 17.Apr.2004 10:44
 
 
Naja, Kathi, der K-OZ hat da schon Recht, das wrd dir ja bei lebendigem Leib rausgeschnitten. Denn wenn du erstmal tot bist, dann dauerts nicht lange, und die organe "funktionieren" nicht mehr richtig. Deshalb gibts da ja auch die Einschränkung, dass die Organe nur entnommen werden dürfen, wenn der Spender hirntot ist, d.h. wenn er ohne äußere Hilfe (Beatmung, Dialyse, Herzschrittmacher...) sowieso nicht mehr überlebensfähig wäre, weil das Gehirn, also die Steuerzentrale des Körpers, nicht mehr funktioniert. Und wie er auch schon richtig sagt, es ist ein richtiges Lotterie-Spiel, dass die Organe, die noch intakt sind, auch wirklich bei einem Empfänger passen. Da muss im prinzip das Erbgut bestmöglich übereinstimmen, dazu kommt die richtige Größe (klar, dass einem Säugling kein Herz eines Erwachsenen eingepflanzt werden kann), und natürlich auch die schnelle Möglichkeit, eine Transplantaton vornehmen zu können.

@K-OZ: Du bezeichnest die "Körperwelten" als medizinicshen Zweck? Also für mich hat das schon etwas von Sensationslust, wenn man z.B. den Körper einer Schwangeren aufschneidet und plastiniert. Was die Medizinstudenten betrifft, da find ich es eigentlich gut, dass sie an echten Körpern "üben" können. Denn stell dir mal vor, du liegst auf dem OP-Tisch, und der operierende Arzt hat noch nie an einer Leiche rumgeschnippelt... Der kennt sich da doch garnicht aus! Klar, er weiß sicherlich, wo welche Blutgefäße und Nervenstränge verlaufen, aber weiß er auch, wieschnell so eine Nervenbahn kaputt ist? Oder wie schwer es st, einem bewusstlosen (das ist der Patient ja hoffentlich) Menschen das Bein zu heben? das kann kein Lehrbuch vermitteln, und auch keine Plastikpuppe...
 
 
 
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    Lolle    
 
 
Mitglied Lolle
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Beitrag 4568 Verfasst am: Sa 17.Apr.2004 12:37
 
 
RRR schrieb:
Deshalb gibts da ja auch die Einschränkung, dass die Organe nur entnommen werden dürfen, wenn der Spender hirntot ist, d.h. wenn er ohne äußere Hilfe (Beatmung, Dialyse, Herzschrittmacher...) sowieso nicht mehr überlebensfähig wäre, weil das Gehirn, also die Steuerzentrale des Körpers, nicht mehr funktioniert


Ja das heißt ja dann aber dass man noch weiter leben könnte...kann aber nich wegen der Organspende!
Also ich wäre auch dafür dass man Organspenden macht..aber nur wenn man wirklich so alt ist dass man eigentlich nicht unbedingt mehr ,,belebt'' werden will...so 70 ..80 so!
Aber wenn man nun mit 25 nen Unfall hat und könnte wieder leben, dann werden da einem einfach organe entnommen wenn man nen Organspendeausweis hat??
 
 
 
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    Kai    
 
 
Mitglied Kai
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(6056 Tage)
Beitrag 4569 Verfasst am: Sa 17.Apr.2004 13:34
 
 
Aber Hallo!

die nehmen dir alles raus, was nicht niet- und nagelfest ist. Und dann wachst Du irgendwann auf und wunderst Dich, warum die das gemacht haben, oder wie?

@Lolle: Schau mal unter http://www.junge-helden.org
Da steht alles oder es gibt weitere Links.

Und im Übrigen sollte man nicht vergessen, dass man mit einer Organspende Leben retten kann. Ob ich irgendwann nochmal jahrelang hirntod an irgendeiner Maschine hänge oder gleich eingeäschert werde, ist mir ziemlich scheißegal. Aber wenn ich jemanden das Leben retten, verlängern oder auch nur angenehmer machen kann, dann ist doch klar, für was ich mich dann entscheide oder? Und da ich dann meine Entscheidung leider nicht mehr kundtun kann, tue ich es durch den Ausweis halt vorher.

Stellt Euch mal vor, Euer Partner oder Kind braucht zum überleben dringend eine Organspende und liegt schon im Sterben. Und im Zimmer nebenan liegt jemand seit Wochen hirntod rum, und könnte das Leben Eures Partners/Kindes durch eine simple Organspende retten aber letztendlich müssen beide kripieren, weil die Verwandten sich zu blöd anstellen und er/sie keinen Ausweis hatte.
Das kann jedem passieren - auch uns!
 
 
     
 
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    K-OZ    
 
 
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Beitrag 4570 Verfasst am: Sa 17.Apr.2004 13:42
 
 
@ RRR: nee vor körperwelten steht ein oder, somit seh ich das nicht als medizinische sache an. trotzdem will ich meinen köper nicht für medizin studenten spenden.

@ lolle: jeder arzt muss ja nach seinem gewissen handeln und die werden dich bestimmt net wegen deinem organspendeausweiß aufschneiden. wenn dein schädelknochen total kaputt is, deine arme und beine abgetrennt sind und einige innere organe kaputt sind hast du bestimmt nichts mehr dagegen das du nem jungen mädel dein herz gibst und ihr somit ein neues leben schenkst. organspende kommt selten vor weil man halt selten solche fälle hat. medizin hat auch viel mit bürokratie zu tun und die ärzte müssen des auch beweisen das sie das recht hatten dir ein organ zu entnehmen.

hat eigentlich einer von euch mal über ne patientenverfügung nachgedacht. ich finde sowas viel wichtiger als nen organspendeausweiß. darin legt man nämlich fest welche "lebenserhaltendenmaßnamen" man haben möchte. darin legt man auch fest wer über einen bestimmen darf wenn man selber nicht mehr entscheidungsfähig ist. ich möchte z.b. nicht öfter als 3 mal reanimiert werden und möchte nicht im koma liegen wenn sowieso klar ist das ich danach schwerstbehindert bin.
 
 
 
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    Mel    
 
 
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Beitrag 4585 Verfasst am: Mi 21.Apr.2004 15:04
 
 
tja, da liegt ja die Problematik oft genau da, dass man es ned weiß...OB jemand wieder aufwacht, und welche Schäden er davonträgt. wüsste man in solchen Zuständen besser bescheid, könnt ma auch viel leichter über Sterbehilfe diskutieren. Das Problem is ja: man hat keine Ahnung, wies weitergeht.

und vonwegen Hirntod: die nehmen einem nix raus, wenn die Möglichkeit besteht, dasst wiederbelebt werden kannst, das is doch klar.
außerdem kommt das Problem hinzu, dass sich ned viele Tote für Spender eignen. SChon die Todesursache is meist ein PRoblem. weil an Altersschwäche, viralen Krankheiten und ähnlichem kann ma ned als Spender nehmen.
drum heissts ja immer so schön: die besten Spender sind die Motorradfahrer. das sind gesunde Sportler, die einen Unfall bauen - Kopf ab - und die Organe sich wunderbar eignen.

jap, schauts auf die Seite, da werden viele Fragen beantwortet.

und: so weit ich weiß, is das in Ö andersrum geregelt: da darf jedem Toten automatisch alles entnommen werden, wenn ma kein Schreiben bei sich trägt, dass dies nicht geschehen darf.
 
 
 
*plööök*
 
     
 
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    K-OZ    
 
 
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aus Benztown
496 Beiträge
seit 23.04.2003
(6056 Tage)
Beitrag 4591 Verfasst am: Mi 21.Apr.2004 15:44
 
 
oh man mel, musst mal lernen was der unterschied zwischen hirntod und tod is. is gesetzlich so geregelt das du keinem toten was entnehmen darfst. natürlich wird auch keinem was entnommen wenn man wiederbelebt werden kann aber wenn alle deine organe unterhalb der lunge gequetscht sind kann man dich so oft wiederbeleben wie man will - lebensfähig wärst du net mehr. das mit dem tod is ganz einfach, da beim aufhören des herzschlages kein blut mehr fließt zerfallen die blutplättchen (deshalb is man auch so blau wenn man tot is) und dann sind alle organe unbrauchbar.
 
 
 
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seit 02.09.2003
(5924 Tage)
Beitrag 4609 Verfasst am: So 25.Apr.2004 10:34
 
 
gab es aber nicht auch mal Menschen, die plötzlich (nach Jahren)aus dem Koma erwacht sind, die die Ärzte eigentlich schon abgeschrieben hatten, und die im während des Komas künstlich am Leben gehalten wurden?
Mir ist schon klar, dass wenn zum Beispiel alles unterhalb den Lungen zerstört ist, und nur das Herz unbeschädigt ist, keine Chance auf Wiederbelebung besteht, das Herz aber durchaus einem anderen Menschen Leben geben könnte.
Soweit ich weiss, müssen 2 Ärzte unabhängig voneinander den Hirntod feststellen, aber K-OZ, du hast ja angedeutet, dass das alles schnell gehen muss. Ärzte sind aber auch nur Menschen, was ist, wenn sie Fehler machen, oder wenn sie von jemandem reichen, einflussreichen bestochen werden? Schließlich lehrt uns die Erfahrung, dass bei weitem nicht alles ans Licht kommen muss auf dieser Welt..Vertuschungen sind immer möglich gewesen..
 
 
     
 
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    RRR    
 
 
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(6055 Tage)
Beitrag 4611 Verfasst am: So 25.Apr.2004 14:41
 
 
Naja, bruce, die Frage ist da doch sicher: ist ein Koma-Patient hirntod? Ich denk eher nicht! Koma heißt nicht, dass das gehirn nicht mehr arbeitet, vielmehr ist es entweder so, dass die Verständigung des Patienten nach außen nicht klappt, oder aber die Verständigung im Körper gestört ist. Im Internet hab ich folgende Definition gefunden:

In der Medizin ist Koma der Zustand eines Individuums, welcher als Bewusstseins- und Gefühlslos bezeichnet wird. Alle lebensnotwendigen Organe arbeiten im Normalfall weiter, müssen aber je nach Schwere des Komas mechanisch unterstützt werden.

Und damit ist klar, dass ein Komapatient nicht hirntod ist, die Organe werden ja vom Gehirn gesteuert...

Und dein Argument von der Bestechlichkeit der Ärzte lass ich so auch nicht unbedingt gelten. Schwarze Schafe gibts in jedem Beruf! Und dadurch, dass zwei Ärzte unabhängig voneinander den Hirntod feststellen müssen, ist diese Gefahr auch geringer. Denn, dass beide Ärzte von ein und demselben reichen, einflussreichen Menschen bestochen worden sind, dass sie genau dieses mal den Hirntod feststellen, das wäre doch schon arger Zufall, oder?

Klar sind Ärzte auch nur Menschen, die auch Fehler machen. Und wenn ich ehrlich bin, ich bewundere sie. Denn ich möchte nicht in der Haut eines Arztes stecken, der darüber entscheiden muss, ob die Person hirntod ist oder nicht. Aber gerade deswegen ist es auch so schwer, ein passendes Spendeorgan für die vielen Kranken zu finden: Die Voraussetzungen, dass ein Organ freigegeben wird, und dass es dann auch noch passt, die sind sehr schwer zu erfüllen. Und deshalb ist es schon wichtig, dass sich jeder darüber Gedanken macht, ob er zu einer solchen Spende bereit ist. Je mehr da mitmachen, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit (rein von den anatomischen, Biologischen und medizinischen Voraussetzungen her), dass ein passenes Spendeorgan gefunden wird.
 
 
 
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    bruce    
 
 
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(5924 Tage)
Beitrag 4612 Verfasst am: So 25.Apr.2004 15:25
 
 
ich habe überhaupt nicht gesagt, dass Ärzte bestechlicher sind als andere, außerdem bewundere ich Ärzte genauso wie du!
Das mit dem Koma war eben einfach eine Frage, und sie zielt eigentlich darauf ab, ob es in diesem System der Organspende irgendein "Schlupfloch" gibt, sei es durch Bestechlichkeit oder durch Zufall oder durch Fehler.
Die Bemühungen sollten in die Richtung gehen, Menschen durch Gewährleistung eines sicheren Organspendesystems genau diese Ängste zu nehmen! Ich selbst habe eben aus diesen diffusen, meintetwegen irrationalen Ängsten keinen Ausweis, obwohl ich Organspende prinzipiell richtig finde.
 
 
     
 
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Beitrag 4628 Verfasst am: Di 27.Apr.2004 06:37
 
 
@ first möge man mir verzeihen, dass ich es noch nicht schaffte, den ganzen Thread zu lesen, werde das aber nachholen, dennoch schon dazu etwas schreiben.
Habe seit kurzem auch einen solchen Ausweis, weil es Dinge im Leben gibt - neben dieser Aktion, die ich im übrigen sehr gut finde, es aber kritsich betrachte, wenn man meint, dass man sich nur dafür entscheiden muss, weil Person X dafür Werbung macht.
 
 
 
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seit 23.04.2003
(6056 Tage)
Beitrag 4632 Verfasst am: Di 27.Apr.2004 08:14
 
 
Dit is schon richtig, Sophia!

Aber andersrum betrachtet: Warum macht denn Person X (und im übrigen auch Y und Z) dafür Werbung? Damit genau das passiert! Aufklärung eben.

Vielleicht sollten man als Klausel in seinen Organspendeausweis schreiben, dass man im Falle eines Falles seine Organe nur einer hübschen Schauspielerin spendet. Zwinker
 
 
     
 
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    Sophia    
 
 
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(6054 Tage)
Beitrag 4633 Verfasst am: Di 27.Apr.2004 08:20
 
 
Aufklärung? Stimme ich zu, vielleicht noch, weil sie selbst darüber nachdachten, es sie bewegt, sich dafür entschieden haben und es so weitergeben wollen.
Aber: Kann es nicht passieren, dass die eine oder der andere, es nur macht, weil es "in" ist oder Publicity bringt?
 
 
 
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